Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber Basen- undSäurencapacität des Blutes und der Eiweisskörper
Person:
Spiro, Karl Wilhelm Pemsel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17277/1/
Ueber Basen- und Säurecapacität des Blutes und der 
Eiweisskörper. 
Von 
Dr. mecl. et phil. Karl Spiro, 
I. Assistenten des Instituts. 
und Dr. phil. Wilhelm Peinsei. 
(Aus dem physiologisch-chemischen Institut zu Strassburg. Neue Folge No. 13.) 
(Der Redaction zugegangen am 4. October 1898.) 
I. 
Man kann die bisher in Vorschlag gebrachten und in 
Verwendung gekommenen Methoden zur quantitativen Bestim¬ 
mung der Blutalkalescenz im Wesentlichen wohl in zwei Gruppen 
eintheilen, von denen die eine zur Erkennung der Reaction 
einen Indicator anwendet, die andere durch Messung der im 
Blute enthaltenen Kohlensäure einen indirekten Weg einschlägt. 
Wie schon das Nebeneinanderbestehen zweier Methoden ver- 
rnuthen lässt, ist keine von beiden einwandfrei. Die von Walter 
(in Schmiedeberg’s Laboratorium) eingeführte Methode der 
Bestimmung durch Messung der Kohlensäure benutzt als Indi¬ 
cator zweifellos eine genau defmirbare, messbare und auch 
hervorragend wichtige Function der Blutalkalescenz, und so 
sind alle auf diesem Wege gewonnenen Daten sicherlich von 
dauerndem Werth und für die eventuell zu ziehenden Schlüsse 
ein vorzüglich sicheres Fundament. Andererseits muss gesagt 
werden, dass diese Methode besondere Hilfsmittel verlangt und 
insofern im Stich lässt, als sie die neben den kohlensauren 
Salzen vorhandenen alkalischen Affinitäten vollkommen ver¬ 
nachlässigt, auch über die Menge der primären und secundären
        

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