Bauhaus-Universität Weimar

lieber Neurin und einige Verbindungen desselben. 
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\X\, Otalewlteeh* * 
Mit zwei Abbildungen. 
> Aus dein ined.-cheni. Laboratorium in Moskau, i. 
(Der Rédaction 2u"t,<:anjjçn am I'd. September 1-s'j.H.v 
Für eine chemische Untersuchung des Gehirns inussU* 
ich, wie ich es früher erörtert Italie,r) die Verbindungen von 
Neurin genauer kennen lernen. Zu diesem Zwecke bereite!c 
ich Neurin nach dem Verfahren von A. W. Hol mann,2) der 
diese wichtige Verbindung im Jahre 1858 entdeckt hat. 
Synthese des Neurins. 
Für die Synthese von Neurin wandte ich eine absolut - 
alkoholische Lösung von Trimethylamin, das aus TetramethvI- 
ammoniumjodid3) dargestellt wurde, und die zwischen 130,5" 
bis 131,5° (762 mm.) siedende Fraction von einige Male 
lractionirtem Aethvlenbromid an. Fin Gemisch von diesen 
Verbindungen, deren„ etwa theoretisch berechnete Gewichts- 
theile mit einem geringen Uebersclmss von Aethylénbroinid 
genommen wurden, wurde in zugeschmolzenen Röhren 4 Stunden 
bei 40°—50° erwärmt. Nach dem Erkalten waren.die Bohren 
von schönen, farblosen, glänzenden, ziemlich langen prismatischen 
Krystallen erfüllt. Heim Eröffnen der Böhren wurde nur ein¬ 
mal ein geringer Druck bemerkt: der* Inhalt hatte alkalische 
1.1:, Diese Zeitschrift, IM. 21. S. 511. 
2 A. W. Hofmann. C.ompt. rend.. IM. 17. S. 508. 
;{i Diese Zeitschrift. Bd. 21. S. 015.
        

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