Bauhaus-Universität Weimar

silt unwirksam auf den Stoffwechsel land, ein Resultat. «!;«- 
;nrii dom unsrigen gut ubereinstiramt.* (IL Mittheilung. 8. 25o. 
Meine einschlägige Implication erschien am 15. Mär/ 
«liebes Jahres. während Koos am 10. März zum ersten 
Male sein jodirtes Präparat gegen Kropf versuchte und am 
21. März einen Stolhveeh sei versuch begann. Da nun ausserdem 
noch die von Koos gemeldeten Resultate bei St rumen höchsten- 
eine et was geri iVgere Wi rksamkeit der jodirten Schilddrüseii- 
suhstanz gegenüber der nicht jodirten beweisen und der Stolt- 
wecliselversuch nur mit eintägiger Hingabe von .lodsubstanz 
ohne Vergleichung von Ein-und Ausfuhr durchgeführt ist, so hätte 
Ks ohne meine früheren Mitteilungen kaum aussprechen 
können, dass die ,h »(lining die Schilddrüsensubstanz unwirksam 
mache. 7 
Ich kann also höchstens zugeben, dass die einschlägigen 
l iileisuchungen von Koos nichts Änderte ergeben haben; als 
das; was ich schon geraume Zeit vorher veröffentlicht hatte 
Was mm aber meine oben aufgestellten H Thesen anhetrillt, 
bezüglich welcher ich mich im Gegensatz zu Koos befinde, 
su kann ich h(‘ute jede einzelne derselben noch durch weitete 
Kriege stützen. 
\\ enu es z. K. in These 1 heisst, dass .lodothyrin in der 
Schilddrüse nicht präexistire, sondern nur ein willkürliche- 
Spaltungsprodukt darstelle, so konnte ich früher hierfür an- 
führen, dass es auf keine Weise gelinge, Schilddrüsen .lodothvrm 
(liireh SO- IIO0, itigen Alkohol, in d(‘tn sich dasselbe unschwer 
löst, zu entziehen. 
• ’ . , • . C - 
Die in den Alkohol übergehenden Substanzen, mag man 
nun die intaefen Schilddrüsen damit behandeln oder einen 
coagiilirlen Schilddrüscnextract der Alkoholeinwirkung aus- 
setzen, zeigen st(‘ts Eiweisseharakter, besitzen einen niedrigen 
.lodgehalt 11 —2 Rr<»cent) und geben Kothfärbung mit Mil 1 on - 
Reagens und eine Violett farbung bei der Binretreaction, während 
Ikü dem sogenannten ,lodothyrin beide React innen negativ aie- 
talleu. Auch lassen sich aus diesen Alkoholextracten durch 
■Spaltung mit Säuren oder Alkalien nachträglich jodhaltig 
Substanzen gewinnen, die in ihren Eigenschaften alsdann dem
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.