Bauhaus-Universität Weimar

nu llt in den Kreislauf gelangt, sondern innerhalb der Grenzen 
ih r Schilddrüse verbleibt. Wäre dem nicht so, dann müsste 
ki der raschen Zersetzung der Jodsubstanz der Schilddrüse 
im Kreislauf und bei Ausschluss jeder Jod zu fuhr das Joddepot 
der Schilddrüse sehr rasch erschöpft sein. Meine in Halogenr 
luinger versetzten Versuchsthiero, die längst schon keine Chlpr- 
aiisscheidung im Magen mehr erkennen Hessen, besässen aber 
hei ihrem Ableben noch einen nicht unbeträchtlichen Jodvorrath 
in den Schilddrüsen. 
greife hier aus den an 8 Hunden von mir vorge» 
nnmmenen Bestimmungen als Beleg folgende beiden Resultate 
heraus: . d'iü 
Chlorhund IX (junger Jagdhund) bekommt vom 2. XU. 
1SVI7 bis 17. I. 1898 halogenfreie Nahrung. 17. 1. 1898 f, 
J)i(‘ beiden Schilddrüsen wiegen trocken zusammen 
o.88i gr. und enthalten 0,0018 gr. Jod. 
Chlorhund XIII (Dalmatiner) vom ô. H. 1898 bis 20. Hl. 
1 *98 halogenfreie Nahrung. 20. III. 1898 f. 
Die beiden Schilddrüsen wiegen trocken zusammen 
1.8304 gr. und enthalten 0,00381 gr. Jod und 0.0281 gr. NaCl.->) 
^enn man die beiden Thatsachen zusammenhält ? dass 
jodhaltige Schilddrüsensubstanz, wenn sie in den Kreislauf 
gelangt, rasch zersetzt und das Jod durch die Nieren ausge- 
-eliieden wird, und dass trotzdem Thiere, di(* sicher monatelang 
keine Spur von Jod aufgenommen haben, bei ihrem Ableben 

    

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