Bauhaus-Universität Weimar

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in derselben Hefe ist meines Wissens bisher noch nicht be- 
’ ( »buchtet. 
Theoretische Betrachtungen. 
Dass die Enzyme ungleich speciellere Beugenden sind, als 
.lie einfacheren Verbindungen der anorganischen und der or¬ 
ganischen Chemie wie Sauren, Basen, Condensationsmittel 
ii, s. w., kann von niemand, der sich mit dieser Materie' näher 
beschäftigt hat, bezweifelt werden. Gerade in der eng be- 
grenzten Thätigkeit liegt die Brauchbarkeit dieser Stoffe für 
.len Organismus und für die experimentelle chemische Forschung, 
Ich erinnere an die häufig geübte Methode der physiologischen 
Chemie, Ei weisskörper durch Verdauungsfermente zu zerstören 
und zu beseitigen, oder an die Anwendung des Emulsins zur 
Spaltung von Glucosiden, bei welchen durch die Erwärmung 
mit Säuren secundäre Veränderungen veranlasst werden. Ein 
treffliches Beispiel, wie nützlich dieselben beim präparativen 
Arbeiten werden können, bietet die von mir ausgefülirte Spal¬ 
tung des Amygdalins durch die Hefenenzyme in. Zucker und 
»las Mandelnitrilglucosid.1) Ich erinnere ferner an die. Trennung 
dei- verschiedenen Monosaccharide und der Disaccharide durch 
Verführung mit Hefe, welche wir ja jetzt auch als enzymafi- 
s< Ilen I ‘rocess betrachten dürfen. Ganz besonders . werthv

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