Bauhaus-Universität Weimar

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da'SI< |1 bei der Blldur>g von Nucleinsäure aus Nuclein abspaltet 
",,d zwpite» ™ Molekül der Nuclemsiiure restgehundenen’ 
Aiomgruppe, die die Bildung von Lävulinsäure neben Ameisen- 
sum* veranlasst, die aber kein redueirendes Kohlelivdrat 
bildet * ; * ;>*; v* V:;. • y ■ -v.-- . * 
Bishei* war diese letztere Atomgrüppe nur bei der Tbvmus- 
niieleinsüurc beobachtet worden, es war also die Frage offen 
ob sie sieh auch bei Xuoleinsäuren anderer Herkunft nacli- 
Hdsen lasst und ob sie als allgemeiner Beslandtheil der 
.Nui leinsiiuren aufzufasseu ist. 
Ich habe zur Entscheidung dieser Frage in dieser Richturi 
zunächst Nucleinsäure aus den Spermatozoon des Störs unter* 
sucht Herr Professor Kessel hat mir das Material hierzu 
n, liebenswürdiger Weise überlassen, Dasselbe bestand % 
'lein Rückstand, welcher bei Verarbeitung der Störhoden nach 
Extraction mit Alkohol und Aether und Ausziehen des Protamins 
dmule aufbewahrt war. 
Zur Darstellung der Nucleinsäure aus diesem Trocken- 
riickstande wurde folgendermassen verfahren : 
+00 gr. der verriebenen Substanz wurden mit 5 Litern 
;.ger wässeriger Ammoniakflüssigkeil durchgeschüttelt und 
- läge stehen gelassen. Dann wurde vom Ungelösten abtiltrirl und 
mV, ' v "'!1 heiSSer concentrirler Rarytlösung versetzt. Der 
gebildete Niederschlag wurde in der Weise, wie es Kessel 
Ul" Np"mi‘nn\) für die Darstellung der Tl.vmusnuolrinsüure 
^iregehen haben, weiter behandelt, und zwar zunächst in 
tw VW' dann Ussigsänre schwach angesäiiert und 
>ukmge mit immer erneuten Wassermengen ausgekocht, als „och 
V- , d®s h I,,ra,es ,n,t salzsäurehalttgcm Alkohol einen 
• icderseldag gab Die gesammelten wässerigen Filtrate, in 
■  Alkohol vertheilt, mit Alkohol und Aether gewaschen 
x,,t '"'r Duft getrocknet wurde 
ij 1. 
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