Volltext: Untersuchungen über die Zusammensetzung des Kolostrums mit besonderer Berücksichtigung der Eiweissstoffe desselben (25)

Ziehen wir nun den dnreli die Thohteliorannfyse er- 
.* 
mit teilen löblichen Kiwcissstickstoff — 0.0120 gr. 
\«>n dein im Serum ermittelten . . 0.1 OSS 
ab.; so erhallen wir . . . , . . . 0,1508 gr. ; : 
lim<*h die Säure in Lösung gegangenen Stickstoff. 
Das gleiche Resultat erhalten wir, wenn wir von dein 
ungelösten N den Casein-N abziehen. 
Fngelöster X . ; ; . 0.0500 gr ’ ‘ 
Casein-X.....0,17:12 
gibt 0,150K gr. 
Aus diesem Resultat muss gefolgert weiden, dass in dem 
ungelösten Stickstoff des Kolostrums eine Stickstollsnbslahz 
nch befindet, die durch die Saure in Lösung geht, und zwar 
im Del rage von 0,15(i<S gr. 
Infolge dieses Respttates wurde in anderen Kolostrum- 
|'i"hen ausser den bereits angegebenen Krmil leimigen des (ie- 
simmt-N, des gelösten und ungelösten Stickstoffes, auch die 
Menge des vorhandenen ( laseinst ickstolles durch Fällung 
millelst Essigsäure ermittelt und im Filtrat eine Resfimmung 
des- in schwach essigsaurer Lösung enthaltenen Stickstoffes 
vorgenommen. 7; 
Ls wurde hierdurch der Stickstoff der niejiteiweissarligen 
Verbindungen, der Albuminstiekstoff und der Stickstoff der 
«lurch die Essigsäure in Lösung gegangenen. Eiweissstoffe 
erhallen. A-'-yJl 
Ich verfuhr hierbei folgendermassen: 
lO ccm. des verdünnten Kolostrums (gleich 2,5 ccm. 
de* ursprünglichen Kolostrums) wurden in einem 200 ccm.- 
Kolbchen mit 150 ccm. Wasser verdünnt, hierauf 0,5 ccm. 
«ni(‘r 5fV oigen Essigsäure auf einmal zugesetzt, durehgeschütlelt 
mid bis zur Marke aufgefüllt. Es schied steh hierbei das 
tusein grossflockig ah und wurde (‘in Wasserbettes, in ein igelt 
Fällen schwach opalescirendes Filtrat erhalten. Von demselben 
wurden 100 ccm. zur S ticks to ffbest im mu n g direkt eingedampfl, 
,l;"’b Kjeld a hl verbrannt und die gefundene Zahl mit 2 
iiinlfiplicirt. Die zur Fällung angewendete Menge Essigsäure?
	        
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