Bauhaus-Universität Weimar

I'ii^rndfn Tilge anbält. dann nbee unter dem Einflüsse ile* ebenso w 
,1"‘ »HltoJst schlumfsomie gegebenen kohlensauren Natrons abniimi,- 
Ibe Alkalien werden in sehr vermehrter Menge nach der >;iui. - 
etn^abc ausgescbiedcn. wahrend nach der Zufuhr von Alkali un^T,, 
normale Wer!he gefunden werden. 
,)f'r des Tbieres erbdi.de am S. Versuehsta^e (lurch ».j,,, . 
tingliickliehen Zulall, indem die Schlundsonde in die Trachea gelan1.' 
)|n.d das in die famgen injirirte Wasser den sofortigen KxitUs beuiik'. 
Fasst, man die Ergebnisse der vorliegenden Versuch- 
reilien zusammen, so ergibt sieh als constante Folge dm 
Säurezufuhr eine Vermehrung der Annnnniakausselieidung. 
deren Grösse von der ei nge führ ten Säuremenge und der A it 
der Fütterung abhängig ist. 
So bewirken im Versuche II bei alkalischem Futter tief/ 
geringeren Körpergewichtes GO ccm. 1 4 Normal-Sehwetelsuirre 
eine bid weitem geringere Vermehrung des Ammoniaks, als nur 
ött ccm. 1 4 Normat-Sclnvefelsäure im Versuch III hei sauei n 
Nahrung und etwas höherem Körpergewichte erzeugen. 
Auch die übrigen Versuche unterliegen derselben ver¬ 
gleichenden Betrachtungsweise, wenn sich auch individuelle 
Verschiedenheiten Ins zu einem gewissen Grade bemerktut 
machen.■ g 
Bei sehr kleinen Säuredosen, wie z. B im Versuche IV 
{ [. lag), bleibt eine sichere relative Steigerung des Ammonia k- 
aus, oder sie erseheint nur als absolute geringe Erhöhung 
Grossere Säuremengen können nicht nur am folgenden, 
sondern durch eine ganze Reihe von Tagen hindurch von ein. i 
Mehrausseheidung des Ammoniaks begleitet sein (Versuch V 
und Vh. 
Im Versuch III ist dieses Verhalten nicht eindeutig un i 
konnte auch von der folgenden Erkrankung des Darmes ab¬ 
hängig gedacht werden. Ob es sich dabei um eine sceundaiv 
Säuerung des Organismus handelt, wie dies Keller1) wenigsten- 
lür einen I heil seineT magen-darmkranken Säuglinge annimm1. 
hisse ich dahingestellt. 
1) A. Kel ler. Zur Kenntnis* der Gastroenteritis im Säimlin- -d 
Jahrbuch für Kimlerheitkundo. t897. Ihl. 44, n. 2.\
        

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