Bauhaus-Universität Weimar

mid zur r(*lx‘i liVlniing der Hasen in die Caii>onate Kiililen- 
siure hindurch und jiltrirt den Niederschlag ab. Der NÏeder- 
m/blag wird sodann mehrmals mit Wasstr ausgekocht, das 
\\ asehwasser dem Filtrat zugefügt. 
Man liigt zu der alkalisch reagirenden Flüssigkeit jetzt 
'ine concent rirte wässerige Lösung von niiecksilberchloiid 
hinzu, bis blaues Lnkmuspapier durch dieselbe rotli gefärbt 
wird. Der Niederschlag wird nach ^istündigene Stehen 
abgesuugt, mit Wasser ausgewaschen, sodann mit Sehwolcl- 
wa^serstoll zerlegt und die vom Schwefclquceksilber abiiltrirte 
1' liissigkeit zur Krystallisation des salzsauren Histidins ein¬ 
gedampft. ; h 
Das filtrat des Ouéeksilbtathliaâd-NiêrhMSehhigés wird 
zur Ent terming des Quecksilbers mit Schwefel wasserst otl; 
behandelt. In die filtrirte, sodann zur Entfernung dös Schwefel¬ 
wasserstoffe cingcdampfte und auf dem \\ asserbade erwärmte 
f liissigkeit, welche mindestens l1, > Liter beträgt, bringt: man in 
kleinen Portionen Silbersultat, bis das Chlor aus- der Lösung 
ent lernt ist, und prüft das Sulfat in folgender Weise: Man 
entnimmt demselben mit dem Glasstab einen Tropfen und lässt 
diesen in ein mit reiner Natronlauge gefülltes Uhrgläsohen 
liincinllicssen. Entsteht kein Niederschlag oder eine, wcisse 
Tällung. so ist die Menge des gelösten' Silhersnlläts noch nicht 
ausreichend. Man setzt sodann entweder in kleinen Portionen 
mehr Sithersnllat od(ir — falls dieses noch in ungelöstem Zu- 
>land vorhanden — mehr Wasser hinzu und wiederholt die 
Prüfung. Sobald diese Probe eine gelbe Eälhmg mit Natron¬ 
lauge ergibt, Jiltrirt man schnell die heisse Flüssigkeit vom 
Chlorsilber und dem etwa ungelöst vorhandenen Silbersulläl 
;d> und bringt in das abgekühlte Filtrat einen Ceberschuss von 
gepulvertem Aetzharyt. Dieser ruft die Bildung-, eines hell¬ 
braunen Niederschlages hervor. Um testzustellen, oh die Menge 
des zugefügten Baryts ausreicht, fiilrirt man eine Frohe der 
f liissigkeit ab und versetzt das Filtrat mit einem grossen 
I eberschuss von Barytwasser. Entstellt jetzt eine Fällung, so 
muss zu der Hauptmenge noch mehr Hand, hinzugefügt .werden. 
Der gesummte durch Baryt erzeugte Silberniederschlag wird
        

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