Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Alloxurbasen des Harns. I. Mittheilung
Person:
Krüger, M. G. Salomon
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17198/20/
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bcmorkonsworlh ist die mis S.-it|M-lcisiiiii<• ispec. (lew. 
kryslailisireudc Verbindung des Methylxaiithins mil Sill..i- 
i.il. Dieselbe .rs.-lioiiil unltl deni Mikroskope genau in 
d. i-elken Form wie .lie entsprechende Verbindung des Xan- 
llmis - in zn lioselten vereinigten leinen Nüdelchen —- 
und ist datier yon der letzteren ni.-lil zu unterscheiden. Kin 
iii-mi~. li von Xanlliin nne ein vollkommen gleichartiges Bild. Auch in der Löslichkeit 
dill n.'ll Ix'i'lo Do I >1 H‘l vor l>i n.l 11 h«on kaum dill'eiiren. Ans einem 
in Salpetersäure gelösten Gemisch von .Melliylxanlliin mid lleleio- 
ymilhin s. hied ein Tel,erschoss von Silhej nitral zunächst das 
Mi'lhylxanlhin-Silhemitml und dann erst dus Jlel'eroxiHithin- 
Nlhernitrat in den charakteristischen- Krystallcn au«, - Der 
li rsu. li verliel also hier genau in derselben. Weise, wie hei 
im. (iemenge von Xanthin und lleleroxaiithin ,s. s" 
Xaeli diesem Verhallen des Mclhylxnnlhins ist Cs ver- 
-tiin.llieh, dass es nicht gelingt, das .Melliylxanlliin vom Xanthin 
mH Hülfe der Ag XO.-Verhindiingen zu trennen, .dass demnach 
das .Melliylxanlliin stets in Gemeinschaft mit dem Xanthin 
gefunden wurde nur der glücklich gewählten Anwendung 
d''1 ' Illeisalze halten wir es zu danken, dass ein Theil .les 
M.ihylxanlhins rein in unsere Hände gelangte •: feiner ist 
'•i sichtlich, dass nur dieser neue Körper es gewesen sein kann, 
dm dem aus der Xanthinfraclion erhaltenen Xanthin nach 
i.ult. iiiiing des Heteroxanthins noch hcigcmenglwar, was 
im völligen Kinklang mit der oben angegebenen Analyse 
-teilt. ' . 
r . . 
Sollte sich das neue Methylxanthin ebenso wie das llelero- 
vm"hin als normaler Harnbestandtheil erweisen, woran wohl 
kmiiii zu zweifeln ist, so darf man mit um so grösserem Hechte 
die schon Irülter ausgesprochene1) llehauptimg wiederholen, 
alle bisher aus dem Harn gewonnenen, als .Xanthin' 
: ■ z. i. Imetcn Präparate nicht reines Xanthin gewesen sind, 
" l"!"1" • “-menge von Xanthin und Molhylxaiilhin. 
! Bor. d. d. ehern. Ges., 18, ;}[10.
        

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