Bauhaus-Universität Weimar

rtiiii|.lst.hli(-ii .larin, daws .lie Heslaiidthiilo der Ellanzehsm, 
und -Extrm-K» sich in gewissem Grado gegense itig in Lösim* 
z" hal,('" vcriiHigen:f demgemiiss zeigen die meisten je,,,’ 
liostanilliieile im Gemenge mit einander eine viel gWW, 
I.ösliilikeil s„w„l,l in Wasser wie in Weingeist, 21 tds ,u„tl 
ilner lleinda,Stellung. Ks i.-t klar, dass du,eh diesen 
ganz I,es,aiders das Anskrystallisiren via, Substanzen erselmvr 
werden muss, welelie siel, mir in geringer Quantität in 
■ Süllen vmlindni. 
Weil günstigere l!edi„g„ngeii sind für die Is,•lining ,|, 
Salt- iind Extra,-II„‘standthei k* vorhanden, falls man Fiiilung- 
niittid für diese lieslandtlieile hesilzt. Es liegt auf der Han l 
dass die Is,.lining eines Stoffes dann am leichtesten ist, wenn 
man ein Eällungsmillel hesilzt, welches nur diesen Steif 
S Tuflallendes Beispiel «lafiir habe ich beobachtet, ns 
M h aus tlcin Saft tier Steckrübenknollen durch Ausfüllung mitt> h 
.Menurinitrats Gl u ta in in darzustellen versuchte. Die bei Zerleymi 
des Mercurinilrat-Xiederschtags erhaltene Flüssigkeit lieferte in meliten n 
V ersuchen nach dem Kindunsten gar keine Krystal le; in einem anderen, 
mit einem zweiten Steckrübenmuster ausgeführten Versuch schied, n 
sich aus dieser Flüssigkeit nur einige Tyrosin-Krystalle aus. Ich untr- 
warf den Saft nun einer fraefionirten Ausfüllung durch Mereminitr.r 
und verarbeitete die einzelnen Fractionen des Niederschlags get renn! 
Aus der bei Zerlegung der ersten Fraction erhaltenen Flüssigkeit 
krystalhsirte min ein Gemenge von G In (am in mit etwas As para gin. 
während «lie letzte Fraction des Niederschlags bei gleicher Behandlung 
<‘ine Kristallisation von A rgi ninn i trat lieferte. Diese Stoffe warm 
also erst zum Auskrystallisiren zu bringen, nachdem sie getrennt warm 
wobei zu bemerken ist, dass die Trennung ohne Zweifel keine v,# 
ständige war). - Dass die Bestandteile der Pflanzensäfte sich gegen¬ 
seitig in Losung zu halten Vermögen, lässt sich in manchen Fiil.Vn 
vielleicht durch die Annahme erklären, dass sic leichtlösliche Verbin¬ 
dungen mit einander geben. 
sei hier z.-B. erwähnt, dass die Amidosäuren sich aus den 
getrockneten Pflanzen durch kochenden hörigen Weingeist auszieh.n 
lassen, während sie sich darin nach der Reindarslellung nur w: 
losen, Dass unreines Leucin sich relativ leicht in Weingeist löst m 
auch von IIoppe-S e y j e r ([landbuch der physiologisch- und pathologis h- 
chemischen Analyse) angegeben.
        

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