Bauhaus-Universität Weimar

lieber Isokreatinin, 
eine neue stickstoffhaltige Verbindung im Ftschffeisch 
Von 
Jiirsren Eitzen Thesen, ( Iliristiuiiia. 
< Hx tstahsaiv-t der könijil'« ln-n noi'w^iscl'icn Année. • 
■ ! »er R'm 1;i<• ti"ii f.\virfg.a11 ■ n am 3". Juli 1 
Ks ist (lurch eine Heilte von Arbeiten, besonders durch 
diel nlersuehungen von Ivruken ber g und \\ a g n e r1i, dafgelegt 
'erden, dass bezüglich der Kxfraelivslolle der Muskulatur bei 
icu verschiedenen Thieren grosse Verschiedenheiten herrschen, 
selbst bet nabe verwandten Thieren. Kinzelne dieser rnier- 
ehiede sind aber noch wenig oder gar nicht bekannt. Seit 
einem Jahre tiabe ich von diesen Gesichtspunkten aus das 
alkoholische Kxlract des Fleisches von dein ge\vöhntic|ien 
[H»rseli (Ga dus. Morrhua ) luilecsuctit mal sehr bald gefunden, 
'lass eine grossere Menge von diesem -Extract aus einer 
kreatinmülmliohen Verbindung besteht, welcher ich den Namen 
Isokreatinin gegeben habe. Von diesem neuen ISestandtlieil 
(1es Muskels möchte ich hier eine kurze Beschreibung geben. 
Als ein bequemes und concent ri ries Ausgangsmatei ial 
habe ich das Fischmehl des Herrn Professor Waage benutzt. 
Dieses Fischmehl besteht aus dem reinen Fleische des. Lofnt- 
dorsclies (Kabeljau) und ist so schnell und bei s«» niedriger 
iemperatur getrocknet, dass Körper,, wie der von mir zu be¬ 
schreibende, durch die Präparation keine Fm Wandlung erlitten 
haben können. Hoch habe ich das Isokreatinin, tun sicher zu 
rein, auch aus dem frischen Fleische des Dorsches hergcstojlt. 
1 ZiMlsvlir. f. Uiulegic I*. 21. p. 2.*»
        

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