Bauhaus-Universität Weimar

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ich im Verlaufe von ein paar Sekunden den Luftstrom von 
den benutzten zu den neuen Röhren leiten und ausserdem noch 
den Stand der Gasuhren ablesen. 
Wenn die Versuche mit hungernden Thieren ausgeführt 
wurden, blieb der Käfig die ganze Zeit hindurch geschlossen. 
Sollten die Thiere gefüttert werden, so musste er natürlich 
geöffnet werden. Dabei wurde das Saugen durch die Wasser¬ 
strahlpumpen eingestellt und der Hahn H geschlossen. Die 
ganze Operation geschah so schnell wie möglich und kann keinen 
nennenswerthen Verlust von Aceton verursacht haben. 
Um einen Normalwerth für den Gehalt der Athemluft an 
Stoffen - zu bestimmen, welche bei den Analysen als Aceton 
wirkten, wurde folgender Versuch mit einem hungernden Ka¬ 
ninchen ausgeführt : 
Versuch I. 
Gewicht des Thier es vor dem Versuch 1910 gr., nach demselben 1730 gr. 
Datum. 
Dauer der 
V ersuchsperiode. 
Im Kali¬ 
rohre 
gefundenes 
Aceton. 
5. IX. 95 
10 St. 36 Min.i) 
13 „ 40 „ 
3,1 mgr. 
2,6 ,, 
6. IX. 95 
9 ,, 56 ,. 
14 „ 28 „ 
3.2 ,. 
3.2 „ 
7. IX. 95 
Aceton, g> 
8 „ 27 „ 
efunden im Baryt- 
2,9 ,, 
rohr 2)........ 
Aceton, gefunden in der tubu- 
73,4 „ 
lirten 
Flasche D . . . . 
0,4 „ 
Nach der 
Summa . . . 
kleinsten Berech- 
88,8 „ 
= 17,8 mgr. pr. Versuchsperiode. 
nung 
58,0 „ 
= 11,6 „ » 
1) Die erste der für jedes Datum angeführten Versuchsperioden 
erstreckt sich bei diesem wie bei den folgenden Versuchen vom Morgen 
bis zum Abend, die zweite vom Abend bis zum folgenden Morgen. 
2) Im Barytrohre wurde so wenig kohlensaurer Baryt abgesetzt, 
dass ich das vom Anfang an eingesetzte Barytrohr während des ganzen 
Versuches an seinem Platze liess. 
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