Bauhaus-Universität Weimar

bi Die Sper ma köpfe «Hier das Chromatin der llerings- 
^})t i matozoen bestehen, nachdem dieselben mit' Wasser aus-. 
iw/"gen sind, ans eiweissfreiem mieleinsauren Protamin. Kirr 
u e^es Chromatin ist die folgende Formel anzugeben : 
ei Weder Liter- noch Stier-Sperma enthalten. Protamin, 
«► b*e ein durch Schwefelsäure ausziehbares Ifiston ’ 
Diese Resultat«? sind im Vergleich mit denen Von Miesehor 
und Kessel nicht uninteressant in Bezug auf die Theorie, 
d;e- die erblichen LigenschaUen in dein Chromatin der Sperma- 
k"l'fe durch besondere chemische Moleküle beding werden. 
W enn diese Theorie richtig ist, konnte man erwarten, wie von 
Weisman it angenommen ist, dass das Spermatozoon-Chromatin 
das complicirteste im Körper ist, weit es die Stammmoleküle 
aller anderen enthält : und weiter, dass das Spermatozoen-Chro- 
IIUrt in ( ines honet en Ihieres in -chemischer Hinsieht complieirler 
ist. als das eines niederen. Die chemischen Cntersia liungeii 
scheinen aber, so weit sie ausgeführt sind, diese Erwartungen 
nicht zu erfüllen. Die bisherigen Untersuchungen zeigen, dass 
der Kopf des Spermatozoons derjenige Ort ist, wo das cin- 
fachste bisher bekannte Chromatin gefunden won hm ist, und 
zwar merkwürdigerweise in dem Sperma eines relativ hohen 
1 hieros, des Fisches. Fs ist weiter kaum zii zweifeln, dass 
Arbacia-Spermnehromatin, obgleich von einem viel niedrigeren 
I liier stammend, eoinplicirtor ist, als das des Fisches, welches 
fus nueleinsaurem Protamin besteht. Denn das Arhaein ent¬ 
halt. wie die Milionsehe Reaction beweist, die aromatische 
(,mppe, die dem Protamin fehlt. Auf die von Schmiede-’ 
I" i g gcüu.'serte Ansicht, dass das nucleinsaiire Protamin oder 
mit anderen Worten das Chromat in mir eine Schutzhülle für 
dm Inhalt des Kopfes darstelle.1) will ich an dieser Stelle 
tü' lif eingehen. 
') Archiv für expcrimenhdlo Pathologic und Pharmrikoto-M»* ltd :î7 
N'itr 141*.. ■ " ’ ’
        

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