Bauhaus-Universität Weimar

gewendet worden, in anderen nicht. W enn man einen Blick 
aut' die Zahlen wirft, die den procent ischon (rehalt des nor¬ 
malen Mutes "hn ungepaartem Zucker und an JrVorihzueker 
angeben, wird man gleich bemerken, dass beinahe , in allen 
Fällen die Menge der präformirten (ilueose bei Weitem geringer 
et wie die des .Jeeorinzuckers. W enn man allein die Vfersuehe 
an Hunden näher betrachtet, so sieht man schon, dass das 
Yerhältniss zwischen der Menge von prälofudrter Xdueose und 
Jeeorinzueker zwischen t : 2 (Versuch Nr. IV > mul ca. 1 : <> 
a Yersueh Nr. Y t variirt. Die Hauptmasse der rcducircndcn 
Stolle im Mute ist im .leeorin (Mithalten. Diese Krsoheiming 
verdient volle Aufmerksamkeit, denn es geht .'hieraus hervor, 
dass die ganze Krage über die Bedeutung des Zuckers für 
den Organismus ganz anders ■■aufzulassen ist, als wie es bisher 
geschehen ist. Das Hauptgewicht kann nicht .wie bisher aus- 
s( ■liliesslich auf den gesummt en Zuckergehalt des Blutes 
gelegt, werden, sondern es muss auch das Verhältniss von 
(dneose und .lecorinzucker in Betracht gezogen werden. Was 
die Menge der redueirenden Substanzen im Blute nach dem 
Aderlässe betrifft, so zeigen die Versuche dasselbe Resultat, 
wie es schon früher von Bernard1), v. Me rin g2i, Schenk3) u. A. 
gefunden wurde, dass nämlich die gesummte Reduction des 
blutes bei fortgesetzten Blutverlusten immer zunimmt. Diese 
Steigerung in der Reduction, die freilich nur eint ritt, wenn die 
Menge des entleerten Blutes im Yerhältniss zum (iewieht des 
I lucres genügend gross ist, beruht, wie es sich bei den ge¬ 
machten Versuchen zeigt, am häutigsten auf einer Zunahme 
der .lecorinmenge, während die Menge der (ilueose bedeutend 
weniger zunimmt und oft ganz unverändert verbleibt. 
Ich gehe jetzt auf die Besprechung der einzelnen Ver¬ 
suche über. 'v - - 
1 j herons sur le diabète et la glyCugènèsè animal'* 1S77. 
2) Archiv für Anatomie und Bhysiologie 1X77. S. B7& 
;,i lieber den Zuckergehalt des Blutes nach Blutentziehung, PH i j g e r ' s 
ISO h S. 20:; u. ô.j;c
        

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