Bauhaus-Universität Weimar

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livcni Resultat. Ebenso ergab sich keine Phosphorsüurereaction 
nach dem anhaltenden, Kothen einer Probe mit Salpetersäure; 
|iic Ichlcnden i",o in den nütgetheilten Analysen beziehen sich 
iil-u aut einen (iebalt an Sauerstotf. 
Dieser flüssige Antheil der Aetheraussehüttlung ist kein 
rlicmisches Individuum. Die* Trennung seiner einzelnen Restand- 
: heile von einander wurde auf mehrfache Weise versucht, ohne 
dass es bisher gelungen wäre, die erhaltenen Körper als hi- . 
'lividiien zu charakterisiren. Da bei dein kostbaren Materiah» 
Treiinungsmethoden mit grösserem Materialverluste allste- 
sell lessen waren, wurde schliesslich die tract ionirte Destillation 
irii tu ft verdünn ton Raum gewählt. 
Die Destillationen im luftverdünnten Raum wurden bei 
einem Druck von HO—oO mm Quecksilber. vorgenommen. Sie 
dml im folgenden sämmtlich auf einen Druck von HO minder 
1 elKTsiehtliclikeit wegen reducirt, wobei fur die Druckdifferenz 
von HO—50 nun eine Temperaturdifferenz von 15°, für die 
Druckdifferenz HO—iO mm die Differenz von 7° abgerechnet 
«Viiide. Da das Thermometer nicht sprungweise, sondern fast 
mntinuirlich stieg, wurde die Vorlage entsprechend der Destillat? 
"iriige gewechselt und die Temperatur notirt, innerhalb welcher 
ui'cli grössere Flüssigkeitsmengen iilwMdostilürten. Die cr- 
haltenen Siedewert lie waren bei diesem Vorgehen für Product e 
verschiedener Darstellungen fast vollkommen gleich : die kleinen 
Differenzen sind wohl auf Druckschwankungen oder ungenaue 
(’.<«rrectur der Temperatur zu beziehen. Die Destillationen 
wimten im Metallbad vorgenommen, dessen Temperatur etwa 
10—15° höher war als die Temperatur des Kölbchehinhalts. 
/um Zwecke gleichmässigen Siedens war eine Platinspirale, 
die zum Roden des Kölbchens reichte, in die Flüssigkeit gelegt, 
»ine dickwandige, 5 Eiter fassende Flasche war zwischen der 
l'umpe und der Vorlage eingeschaltet. 
Die erhaltenen ersten Fractionen wurden, wenn sich in 
Hmcn ein Niederschlag abgeschieden hatte, filtrirt, die klaren 
Flüssigkeiten nochmals der Destillation unterworfen; die bei 
gleichen Temperaturen übergegangenen Fractionen wurden ver- 
ouigt und nun nochmals destillirt. Es wurden auf diese Weise 
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