Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber ein eigenthümliches Nahrungsmittel, nebst einigen Beobachtungen über darin angetroffene Fäulnissbasen
Person:
Mörner, Carl Th.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17131/8/
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Zum Vergleich wurde dieselbe Verbindung des Cholins 
aus Eidotter dargestellt, wobei ein in den Sammlungen der 
hiesigen med.-ehern. Institut befindliches, schönes Präparat 
der PtCl4-Verbindung (centimeterbreite, wohlausgebildote 
bockige Tafeln) als Ausgangsmaterial Anwendung fand. 
PräjK S m p. 2420 C. 
Löslichkeit: 
16.702 Gr. gesätt. Lösung; Rückstand 0.240 Gr. — 1.40:100. 
Mp. 4. Smp. 243° G. 
L ö s 1 i c li k e i 1 ; 
15,015 Gr. gesätt. Lösung; Rückstand 0,225 Gr. 
1,50:100. 
Aus diesen sämmtlichen Versuchen geht übereinstimmend 
hervor, dass diese Cholinverbindung, auf verschiedene Weise 
dargestellt, bei der erwähnten Temperatur (-f 19,5® C.) eine 
Löslichkeit von etwa 1,50:100,00 besitzt. Ich habe diese 
Thatsache besonders hervorheben wollen wegen den wider¬ 
sprechenden Angaben über die Löslichkeit dieser Verbindung, 
die von Brieger’) und Gulewitsch*) herrühren, indem jener 
behauptet, sie sei in Wasser annähernd unlöslich, dieser da¬ 
gegen ihr eine Löslichkeit von 2,08: 100,00 (bei -f 19,5® C.) 
zuschreibt. 
l) Krieger: «Weitere Untersuchungen fther Ptomaine*, Berlin' 
18s5. S. 54. 
*) Zeitschr. f. physiolog. Ghem., Bd. 20, S. 287.
        

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