Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber ein eigenthümliches Nahrungsmittel, nebst einigen Beobachtungen über darin angetroffene Fäulnissbasen
Person:
Mörner, Carl Th.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17131/1/
I 
Ueber ein eigenthUmliches Nahrungsmittel, nebst 
einigen Beobachtungen Uber darin angetroffene Fäulnissbasen. 
Von 
Carl Th. Murner in l’psala. 
(Dor Redaction ziitfotfangen am 14. December 1S%.) 
In gewissen Gegenden des nördlichen Schwedens herrscht 
rin eigenartiger Modus, Fische zu conserviren, die Bereitung 
von « G ähr fisch» (schwed.: «surfisk»), unter welcher 
Collectivhenennung Producte, die aus verschiedenen Fisch¬ 
arten und nach in den Details wechselnden Methoden zu- 
gerichtid sind, zusammengefasst werden. Was für alle Arten 
dos Gährfisches kennzeichnend ist, das sind theils der ver- 
liältnissmässig geringfügige Salzverhrauch bei dem Cons.i- 
viren. theils der intensive, durchdringende Geruch der fertigen 
Waare. der den damit nicht Vertrauten unfreiwillig zurück- 
weichen lässt. 
Die grösste Verbreitung kommt dem Gabrströmli11g 
zu, dessen Bereitung folgendermaassen geschieht: 
Die Irisch gefangenen Strömlinge werden ausgenommen 
und nach sorgfältiger Abspülung in hölzerne Tonnen gelliaii. 
ohne dicht gepackt zu werden, so dass in jedem Gofüss */—1. 
sciiu's Volumens für die Gähnmgsgase iilnig bleibt. Alte, v.'Jl- 
gesäl tigte Strömlingslake, mit derselben Quantität Wä>s*r 
\eidiiimt. wird dai'aufgegossen. bis sie die Strömliiigssohicli! 
gid bedeckt, worauf das Gelass geschlossen und sorgfältig l«- 
dichlet wird. Wenn die Gelasse soweit fertig sind, werden 
iu< Freie gebracht und längs einer Wand, die der Finwirkm -
        

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