Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Bedeutung der löslichen Kalksalze für die Faserstoffgerinnung
Person:
Hammarsten, Olof
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17121/19/
HI'; » Müssen sich auszuscheiden, kann diese Ausscheidung in. 
. I'ialjsator leicht mit einer Gerinnung verwechselt werden ist 
.l.er wie gesagt etwas davon ganz Verschiedenes. Bei der 
« ' .en Gerinnung hat nämlich das Gerinnsel, unmittelbar 
nachdem es entstanden ist, die typische Unlöslichkeit des 
i " ins. Be. der Dialyse dagegen wird das ausgeschiedene 
H'nnogen eist nach und nach mehr schwerlöslich bezw 
»nä.shell, und e5 sind mir Fälle vorgekommen, in welchen 
.las ii nnogen, nachdem es über eine Nacht im Dialysator 
ausgefallt gestanden hatte, in Kochsalzlösung noch nicht unlös- 
ll,Jl 1111,1 ,n vol'dünntem Alkali noch ziemlich leichtlöslich war. 
Aus dem nun Gesagten folgt also, dass eine Ausscheidung 
v.ui ^ubstanz nn Dialysator, wenn man eine Lösung von- 
ihnnogen ,n salzhaltigem Wasser gegen deslillirles Wasser 
ilialysirt, eine natürliche und nicht zu vermei,lende Erscheinung 
ist. .he mit der Reinheit der Lösungen nichts zu thun hat. 
"i nenn eine wahre Gerinnung im Dialysator auf!ritt, kann 
man auf eine Verunreinigung der Lösung mit Fibrinferment 
"|"'1 r0lh,'°mb|n schhessen ; eine solche Gerinnung findet 
liier, wenn die Lösungen richtig bereitet sind, nicht statt. 
.... . D'° |U'lnllpil der ,lacl> meiner Methode dargestellten 
"inogenlosungen - insofern als es um eine Verunreinigung 
■ml -lein Fibrinfermente oder mit dessen Zymogen sich han.leh 
- I««>t sich indessen leicht controliren. wenn man die Weg- 
•iliaffiing des Kochsalzes durch Dialyse ohne Ausscheidung 
,ies hl",n0^ns lm Dialysator bewirkt. Dies gelingt leicht 
U"n.n "lan dle * ihr.nogenlösung nicht gegen destillirtcs Wasser’ 
-."idern gegen Wasser welches sehr wenig Alkali, enthält; 
' • • Diese \ ersuchsanordnung, die ich schon in meinem 
• balze über das Fibrinogen') beschrieben habe, wurde ehen- 
ex: •Scluilldt ziemlich scharf getadelt, indem 
>.inte, dass ich als äussere Flüssigkeit eine äusserst schwache 
' °"lü,?"g benutzt habe und dass folglich von einer Ale 
"essung der zur Auflösung der Substanz erlorderlichen Natron- 
1 "se nicht die Rede sein kann. Er citirte hierbei nur
        

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