Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Versuche über den Einfluss steigender Fettbeigaben auf den Stickstoff-Umsatz und Ansatz im thierischen Organismus. 3. Versuchsreihe
Person:
Wicke, A. H. Weiske
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17114/2/
266 
lufitr. Leinkuchen. In der ersten Periode wurde dieses Futter 
ohne jede Beigabe verabreicht, in den drei darauffolgenden 
Perioden aber erhielt Hammel I: 60 gr. resp. 120 gr. re?p 
180gr. und Hammel II: 50 gr. resp. 100 gr. resp. 150 gr. Olivenöl 
als Beigabe pro Tag1). Ausserdem bekam jedes Versuchsthier 
täglich ein bestimmtes Wasserquantum vorgesetzt, von welchem 
es nach Belieben saufen konnte, und von dem das nach 24 
Stunden nicht consumirte regelmässig zurückgemessen wurde. 
Von dem gleichmässig vermischten und zu Häcksel zer¬ 
schnittenen Heu, sowie von den zerstückelten Leinkuchen 
waren wieder vor Beginn des Versuchs die für die gesammte 
Versuchsdauer erforderlichen Tagesportionen auf einmal abge¬ 
wogen worden, und gleichzeitig hatte man Durchschnittsproben 
zur Trockensubstanzbestimmung und Analyse genommen. Im 
Mittel mehrerer Bestimmungen ergab sich für das Heu ein 
Trockensubstanzgehalt von 86,56 °/0 und für den Leinkuchen 
ein solcher von 91,61 %. Die durchschnittliche Zusammen¬ 
setzung dieser beiden Futtermittel auf Trockensubstanz be¬ 
rechnet war folgende : 
■ ■ 
Wie«en- 
heu,J). 
! 
Leinkuchen. 
Protein (X X 6,25) .... 
13,06 % 
37,00 X 
Aetherextract...... 
5.45 » 
12,08 » 
Kohfaser........ 
1 22,2 t » 
7,97 » 
X’fr. ExtractstotTe ..... 
50,60 * 
35,57 » 
Asche......... 
1 8,65 » 
I 
7,38 » 
Mit Hülfe vorstehender Zahlen berechnet sich demnach, 
dass Hammel I während dieser ganzen Versuchsreihe in seinem 
*) In den beiden früheren Versuchsreihen waren dem Futter immer 
nur 50gr. resp. OOgr. Fett (Olivenöl) pro Tag und Thier beigegehen worden. 
Das VViesenheu war demselben gut durchmischten Haufen ent¬ 
nommen . von welchem man bereits in der 2. Versuchsreihe gefüttert 
hatte; die nochmals ausgeführten XT - Bestimmungen desselben ergaben 
das gleiche Besultat wie früher, und wurde daher für dasselbe auch be¬ 
züglich der übrigen Bestandtheile die gleiche Zusammensetzung wie in 
der 2. Versuchsreihe angenommen. 1
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.