Bauhaus-Universität Weimar

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Luppen nur noch undeutlich und weich fühlbar. Umfaii- 
dl,.»; Puls 04. Pulver abgesetzt. 
Am 14. IX. Keine Veränderung. 
Ausser diesen wurde dasselbe Präparat noch bei 1 
weiteren Fällen mit ganz ähnlichem Erfolg angewandt und 
im Anschluss daran eine grössere Anzahl von Patienten mit 
0,:>gr. Dosen verschiedener Präparate behandelt*), die siel, 
dadurch von einander unterschieden, dass die Schilddrüsen 
verschieden lang (8—30 Stunden) in der Schwefelsäure ge- 
koclit waren. In der Wirksamkeit zeigte sich kein merklicher 
I nterschied. Nebenerscheinungen traten niemals auf. 
Im Allgemeinen waren die Kranken mit den Resultaten 
immer noch zufrieden, wenn auch die Schnelligkeit und Intensität 
der Abnahme merklich geringer war als bei den 1 gr. Dosen, 
so (las> >päter manchmal 2 Pulver im Tag gegeben wurden. 
Immerhin Hessen die Versuche die Annahme zu, dass die Ver¬ 
luste an w irksamer Substanz nicht sehr bedeutend sein konnten'). 
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IV Ueber die Einwirkung von Alkalien auf die wirksame 
Substanz. 
A. Kochen mit starken Alkalien. 
Die Drüsen wurden längere Zeit mit 5proc. .Kalilauge 
gekocht, die Masse angesäuert, der gebildete Niederschlag mit 
Milchzucker verrieben und mit Aether behandelt. Von der 
Mischung entsprach 1 gr. 5 gr. frischer Drüse3). Cm eine 
möglichst eindeutige Reaction zu erhalten, wurde das Präparat 
in ganzen Grammdosen ein gegeben. Der Jodgebalt war damals 
noch nicht bekannt. 
1. Fabian F., 31 J, (Melancholie). 
R. Lappen halbfaustgross. Schwellung ziemlich gleicli- 
ltlässig und weich. L. Lappen etwas kleiner, Mittellappen ziem¬ 
lich staik und circumscript vorgetrieben, derber. Umfanu 
42.0 cm. Puls 90, ziemlich klein, regelmässig. 
‘I Iwurden in den Elberfelder Farbenfabriken daige>bJlt. 
■) Spater erwies sich derselbe vermittelst der «JodbestiimnunLr /u 
2o-dO";M 
:1i Da* Präparat wurde in Elberfeld dar^estellf.
        

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