Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die titrimetrische Bestimmung der Harnsäure im Harn
Person:
Ritter, Gottfried von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17076/4/
2‘.M 
m„I in meinen Versuchen der Titer der' Permangaimllösung 
I. senders gestellt wurde. Die hier mitgètheilten Bestimmungen 
>itKl nun auch mit dem Factor 3,(il berechnet. 
Nach diesem Verfahren sind die in der folgenden Tabelle 
■verx.eichn.eten Resultate erhalten worden: 
WÛKung. 
■ _ 
Mittel. 1 Titration.- 
Mittel. 
' 
IJ' iitu» Harnsäure..... 
4-1,5, 47,0 
45,75 45,13, 40.7 
*5,91 
..... 
44,S, 45,8 
45,3 40,0-2, 40,2 
40.1 
» » ..... 
40,tl. 47,3 
47,1 47,05. 48.7 . 
48.17 
lieberliarn .... 
• • • • 
90,3, 07,5 
90,9 9S.2, 99.3 
■ 98.75 
» ....... i 
50,8, 57.1 
50,95 58.5, 59,0 
59 1 
Stark fiweisshaltz Harn . . 
no,4, 58,3 
50,85 55.90, 55,90 
55 90 
f>. v. Kiw. befreite vorige H. 
o(),7, o4,8 
52,75 51,20, 50 32 
53 79 
Normaler Harn..... 
43,2, 45,0 ' 
44,5n .44,04, 44,4 
44,22 
* * •••-•! 
33,4, 33,5 
33,15 31,03, ,3 t,«« 
32.85 
» » 
• • • • • 
30,9. 40,7 
*0,3 39,0. 40,4 
40,0 
» 
Aus diesen Zahlen ist ersichtlich, dass durch Wägen im 
Mittel 51,99, durch Titriren 52,49 mgr. Harnsäure bestimmt 
« til'den, durch Titriren also um wenigmehr als durch Wägen 
Dieser Unterschied lässt sich mit Wahrscheinlichkeit daraus 
erklären, dass beim Auswaschen der Harnsäure auf dem Filter 
etwas Harnsäure in Lösung gegangen sei, obgleich unter den 
hmzelbeslimmungen auch vier Vorkommen, in welchen sich 
das Umgekehrte ergeben hat, nämlich dass durch Titriren 
"eiliger Harnsäure bestimmt wurde als durch Wägen 
Besonders beachtenswerth ist auch, dass ein Eiweiss- 
gehalt des Harnes die Titrirung nicht beeinträchtigt. Ferner 
ist ersichtlich, dass trotz der Färbuifg des Harrisäuremeder- 
t ,ipS die litriiung nicht falsch auställt; der das-Ammonunit 
" gleitende Harnfarbstoff ist also ohne Einfluss auf das Resultat. 
Vergleicht man die Unterschiede, welche die Zahlen der 
einzelnen Paare bei den Wägungsbestimmungen darbieten, 
'int denen der Einzelbestimmungen bei der Titrirung, so stellt 
sali heraus, dass diese ziemlich gleich sind; die Summe der, 
Abweichungen beträgt bei der Wägung 10,0, bei der Titrirung 
I4', rn8r- Bei der Wägung sind also beiläufig ebenso grosse 
i i ei gemacht worden wie bei der Titrirung und daraus
        

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