Bauhaus-Universität Weimar

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Erfolg, kann-aber trotzdem nur bei der Ansicht beharren, dass 
nach meinen Erfahrungen die Bestimmung eine sehr unsichere 
und willkürliche ist. 
In dem ganzen von Freund und Töpfer hervor¬ 
gerufenen Streit bringen meine Gegner nichts Thatsächliches, 
sondern nur Scheingründe zur Unterstützung ihrer Ansichten 
bei ; ihr ganzes Bestreben scheint dahin gerichtet zu sein, den 
Lesern ihre Meinung aufzüdisputiren. Nachdem ich nun meinen 
Theil zur Klärung der Streitfragen beigetragen habe, wird 
man es mir wohl nicht verdenken, wenn ich wenig Lust ver- 
spüre, mich auf weitere solche Erörterungen einzulassen. Ich 
betrachte daher die Polemik meinerseits als geschlossen. 
Berichtigung. 
Von 
E. Schulze und 8. Frankfurt. 
Dor Redaction zugegaugeii am 10. Juli 1895.) 
In unserer Abhandlung «Ueber die Verbreitung des Rohr¬ 
zuckers in den Pflanzen u. s. w.»1) ist in der Anmerkung auf 
S. 517 gesagt worden, dass in unseren Versuchen ausser aus 
Rohrzucker auch noch aus drei anderen Kohlenhydraten durch 
Invertin Glucose gebildet wurde. Diese Versuche, in denen 
ein aus getrockneter Presshefe dargestelltes Invertinpräparat 
zur Verwendung kam, wurden ausgeführt, ehe die interessanten 
Mittheilungen E. Fischer’s*) über die Enzyme der Hefearten 
Vorlagen. Im Hinblick auf diese Mittheilungen muss es als 
möglich bezeichnet werden, dass unser Invertinpräparat noch 
andere Enzyme einschloss und es kann daher nicht mehr als 
zweifellos gelten,- dass die von uns beobachtete Glucosebildung 
in allen Fällen auf die Wirkung des Invertins zurückzuführen 
war. Wir bitten daher, statt «mit Invertin» in jener An¬ 
merkung «mit einem aus Presshefe dargestellten Enzym¬ 
präparat » lesen zu wollen. 
M Diese Zeitschrift. Bei. 20, S. 511. 
?! Berichte der D. Chem. Gesellschaft, Bd, 27, S. 3479 und Bd. 28, 
S. 984 und 1429.
        

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