Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber das Verhalten des Caseins in ammoniakalischer Magnesiumchloridlösung
Person:
Moraczewski, W. von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17059/8/
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der Kristallisation besitzen. Umsomehr wäre es erwünscht, 
die genaue Zusammensetzung des Eiweisses zu kennen, was 
bei der kleinen Ausbeute bis jetzt nicht gut möglich war. 
Wenn ich auch der Lucken, welche meine Untersuchung 
hat, vollkommen bewusst bin, so halte ich es doch für geboten, 
dies Wenige in die Oeflentlichkeit zu bringen, damit das, was 
mir nicht gelingen wollte oder was versäumt wurde, von 
Anderen ausgeführt werde. 
Es sei noch erwähnt, dass die Magnesiamixtur mit 
Nuclein in ammoniakalischer Lösung einen Niederschlag er¬ 
zeugt, welcher deutlich kristallinische Struktur zeigt. 
Ueber die Natur dieses Körpers kann ich vorläufig nichts 
Näheres aussagen. 
Analytische Belege. 
Kohlenstoff* und Wasserstöffbestimiuung. 
0,(42'» gr. Substanz gaben 0,0282 gr. Wasser, entspr. 0,00818 H. 
0,0420 » > 0,0445 » CO, » 0,01218 C. 
0,0425 gr. Substanz enth. 0,0190 gr. Asche und 0.0235 gr. org. Subst., 
also 51,64%, C 
13,33 * H 
auf Organ, berechnet. 
0,0276 gr. Substanz gaben 0,0125 gr. Asche = 45,30 %. 
0,0425 » » » 0,0190 * * — 44,71 * 
Mittel 45.00 %. 
0,0119 gr. Asche gaben 0,0125 gr. MgaPsÖ7 entspr. 22,71% Mg. 
0,0194 » * - * 0,0155 » » > 22,31 » P. 
0,0155 » » » 0,0095 » » » 17,12 » > (Ge- 
samnit-P). 
0.0467 gr. Substanz gaben 1,1 cbcin. ‘,411. Natronlauge entspr. 0,00385 gr. N 
= 14,98% N. 
Auf die ursprüngliche Substanz berechnet wären: 
27.70 % 
C 
Asche: 22,71 % 
Mg. 
7,34 * 
H 
22,31 » 
P. 
8,24 * 
N. 
Eiweiss: 51,64 * 
C. 
17,12 * 
P 
13,33 » 
H 
10,22 » 
Mg 
14,98 » 
N. 
Spur 
S. 
Vorliegende Arbeit wurde im mecjL-chem. Laborat. des 
Herrn Prof. Dr. Stopczaiiski in Krakau zu Ende gebracht, 
wofür ich ihm für seine vielfache Hilfe und Anregung meinen 
Dank ausspreche. 
Krakau, den G. Juni 1895.
        

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