Bauhaus-Universität Weimar

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Ausser der seil der Anfertigung der Mischung bis zum 
Eintreten und. bis zur Vollendung der Verdauung, verflossenen 
/eil hat man noch einen dritten Moment zur Messung in 
Anspruch genommen und zwar die Unterschiede in der In- 
lensitat der Färbung von verschiedenen Proben in derselben 
/eit. Je rother die Probe war, desto weiter ^är die Ver- 
dauung fortgeschritten. 
Die Beobachtungsresultate sind in der Tabelle I auf 
Niite 4 und 5 zusammengestellt. 
Die Zahlen einer jeden verticalen Reihe* der Tabelle 
beziehen sich auf die Färbungsgrade: 1 bedeutet die stärkste 
Kothtarbung der Flüssigkeit, die folgenden Zahlen in jeder 
Verticalen Reihe die immer schwächer werdende Färbung die 
höchsten Zahlen bedeuten eine kaum bemerkbar eintretende 
larbung resp eine erst beginnende Lösung des Fibrins, so 
dass z. B. nach Verlauf von 50 Minuten das Witte' sehe Pepsin 
am intensivsten in Gegenwart von '/„ N.-Phosphörsäure ver¬ 
daute, und Oxalsäure, Salzsäure, Salpetersäure die Verdauung 
immer schwacher beförderten ; schliesslich zeigt Probe V mit 
/,„ X.-Phosphorsäure eine nur kaum eintretendö Fibrinlösung 
m den übrigen Proben VI-X1V war das Fibrin ■ mehr odS 
weniger gequollen,- aber gar nicht gelöst. In den Kinder- 
pepsmproben I, II und III waren die Färbungen nur wenig 
schwacher als in den entsprechenden Proben mit dem Witfe- 
sc hen Pepsin die IV. und die folgenden aber waren noch 
arblos. Weiter z. B. nach Verlauf von einer Stunde ist die 
IV ». mil *. VVille’schai P,N„ mit mt Z 
z«lehnet, was bedeutet, dass diese Probe die fünfte Stellung 
m der verticalen Reihe in Bezug auf die Intensität der 
Färbung erhalt die vier ersten Proben aber sind nicht mit 

    

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