Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Chemische Untersuchungen des Inhalts zweier Lymphcysten
Person:
Zeynek, Rich. von
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit17042/8/
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Belege. 
Für I. Spec. Gew. im Ge iss 1er'sehen Pyknometer: Cystenflüssig- 
keit von 26,0° C. 24,8227 gr., (lest. Wasser von 20,0" G. 24,4857 gr., 
s = 1,0138. 
Trockenrückstand und Aschengehalt. 10 ehern, gaben 
1,4887 gr. Rückstand, 0,0908 gr. alkalisch reagi rende Asche. 
Stickstoff. A. 2 Portionen nach Will-Varrentrapp. Je 10 ebem. 
Substanz, vorgelegt 10 ebem. Schwefelsäure ( 1 chcm. = 0,042407 gr. 
S03), zum Zurücktitriren verbraucht a) 5,5 cbcm„ b) 5,0 ebem. Lauge 
(1 ebem. Schwefelsäure = 1,17 ehern. Lauge),, entsprechend einem 
Ammoniakgehalt a) 0,0957 gr., b) 0,0939 gr. 
B. 2 Portionen nach Kjeldahl. Je 10ebem. Substanz mit 20cbcm. 
eines Gemisches von 2 Th. englischer mit 1 Th. rauchender Schwefel¬ 
säure ohne weiteren Zusatz bis zur lichtgelben Färbung gekocht, beim 
Destilliren vorgelegt 10 ehern. Schwefelsäure (1 ebem. 0,04^407 g r. 
S03) ; zum Zurücktitriren verbraucht a) 9.9 ebem. Lauge (1 chcm. 
Schwefelsäure — 2,21 ebem. Lauge), b) 4,9 ebem. Lauge (liebem. 
Schwefelsäure = 1,17 chcm. Lauge); entsprechend einem Ammoniak¬ 
gehalt von a) 0,0990 gr., b) 0,1049 gr. 
Eine gleichbehandelte blinde Probe ergab kein Ammoniak. 
Im Mittel aus den 4 Bestimmungen für 10 ehern. 0,0985 gr. NH3 = 
0,0811 gr N. 
Asche. 100 chcm. wurden nach dem Trocknen im Trockenschränke 
partienweise in Porzellantiegel eingetragen und so in einer Eisen¬ 
retorte verascht; mit Wasser ausgelaugt, der Rückstand nach voll¬ 
ständigem Verbrennen der Kohle nochmals mit Wasser ausgezogen. 
Dieses Verfahren beanspruchte zur vollständigen Veraschung längere 
Zeit, sodass bei einer zweiten Probe, um die Verunreinigung der 
Asche durch den Schwefelgehalt des Leuchtgases zu vermeiden, die 
Veraschung durch den Barthel’schen Spiritusbrenner durchgeführt 
wurde. 100 chcm. wurden in reiner Atmosphäre binnen 4 Stunden 
über dem Spiritusbrenner vollständig verascht, von der Asche aber 
nur die Bestimmung der Schwefelsäure ausgeführt. 
Die wässerigen Auszüge wurden auf 500 chcm. gestellt, davon je 100 ebem. 
für die einzelnen Bestimmungen verwendet. 
1. C02, Ga, Mg. Zur Titration der Kohlensäure verbraucht 
0,42 ebem. Schwefelsäure (1 cbein. = 0,042407 gr. SOJ, entspr. 
0,0098 gr. C02. 0,0030 gr. Ga O, 0,0025 gr. Mg, P, 07, entspr 
0,0009 gr. MgO. 
2. SÖs> Alkalien. 0,0412 gr. BaS04 entspr. 0,0141 gr. S03. 
0,1500 gr. Chloride der Alkalien, 0,0220 gr. K, PtCl0, entspr. 
0,0760 gr. Na, O und 0,0042 gr. K, O. 
3. P206. 0,0029 gr. Mg2P207 entspr. 0,0019 gr. P8 06. 
4. CI. 0,2488 gr. AgCl + 0,0096 gr. Ag, entspr. 0,06409 gr. Gl.
        

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