Bauhaus-Universität Weimar

lieber den Ferratin- und Eisengehalt der Leber. 
Von * *V 
Dr. Franz Vay, 
trüberem Assistenten «1er medic. Klinik. 
(An» der medicinisclicn Klinik Kiel.) 
(Drr Redaction zu gegangen am 14. December lS'.U.I 
Durch die Untersuchungen der letzten Jahre über die 
Bildung und den Zerfall der rothen Blutkörperchen und den 
damit zusammenhängenden Eisenstoflwechsel ist nachgewiesen 
worden, dass der Leber hierbei eine ganz hervorragende Rollo 
zukommt. 
Es gründet sich diese Behauptung hauptsächlich auf 
<|uantitative Bestimmungen des Eisengehaltes; der Leber, be¬ 
sonders Erkrankungen des Blutes, wie solche von den 
verschiedensten Autoren1) ausgeführt wurden und zwar einer¬ 
seits durch directe Bestimmung des Eisengehaltes der Leber¬ 
asche, andererseits durch mikrochemischen Nachweis des 
Eisens im Lebergewebe. 
• vi 
») H. Quincke, Ueber Siderosis, Eisenablagerung in einzelnen 
Organen des Thierkörpers. Festschr. zum And. von Al. v. Haller, Kern 
1*77. Ueber perniziöse Anämie, Samml. klin.\ortr. v. Volkmann 187b. 
Nr. 100. Weitere Beobachtungen über pernieiöse Anämie, Deutsch. Archiv 
für klin. Medicin, Bd, XX, 1877, S. 1. — Bo sen stein, Ein Fall von 
jfMiiciöser Anämie, Berl. klin. Woch. 1877, S. 1113. — G. Peters, Ueber 
Siderosis, Inaug.-Dissertat., Kiel 1881, Deutsches Archiv für klin. Medicin, 
IM. XXXII, S. 182. — Stahe 1, Der Eisengehalt in Leber und Milz nach 
verschiedenen Krankheiten, Virchow's Arch., 1881, Bd. 8o, S. 20. 
G r a a n b o o m, Quantitatief-scheikundige Onderzoekingen van rnenschelijke 
'Organen in enkele pathologische toestanden, Amsterdam 1881, v. Bein- 
>n c 1 e n, Eisengehalt der Leber in einem Falle von Leukämie, Zeitschrift 
f'ïr physiol. Chemie, Bd. VII, S. 497, 1882'83.
        

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