Bauhaus-Universität Weimar

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Der andere Theil des ursprünglichen Quecksilberchlorid- 
niederschlags, welcher sich in kurzen Prismen ausschied (S g9o, 
konnte nur mit vieler Mühe von der beigemengten Cadaverin- 
vorbindung befreit werden, was endlich theils durch fraetionirh* 
Krystallisation beim Erkalten, theils durch fractionirte Lösung 
beim Erwärmen gelang. Die gereinigte Substanz, welche ihre 
Krystaliform nicht verändert hatte, wurde in farblosen, kleinen, 
kurzen, meistens kreuzförmig zusammengewachsenen Prism, n 
von verschiedenartigen Kombinationen erhalten (eine aus¬ 
führlichere krystallographische Untersuchung muss einer sp.it. i 
zu veröffentlichenden Abhandlung Vorbehalten bleiben). 
Das lufttrockene Salz verliert in vacuo über IIsS04 kein 
K r\ stall Wasser.. 
*• 
XIII. 0,7880 gr. Substanz gäben 0.1103 gr. ( 10., und 0,0605 gr. II. 0. 
XIV. 1,1155 » » lieferten 0,1543 gr. COs und 0,0904gr. H,0. 
XV. Aus 0 4980gr. Substanz wurden 0,3931 gr. Hg'S und aus dem mH 
ehern, reinem da CO, eingedampften Filt rate 0,5340 gr. HgS eo 
halten. s 
XVI. Endlich resultirten 
und 757 min. Bar. 
aus 0,7648 gr. Substanz 7.75 cbcin. X 1mm 
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Cr HUN0C1 +6 HgClo: C,l 
I,„NC1 +6 Hg« 
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3,81 
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3.40 
3,4:1 
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0,98 
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0,79 
0.60 
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0.79 
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Hg 
68,05 
— 
67.99 
68.69 
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0.91 
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Man ersieht daraus, dass die Analysen, ausser (.-!!<- 
Stimmungen, die ziemlich gut für die Quecksilberchlorid Ver¬ 
bindung des Cholins übereinstimmenden Zahlen lieferten.;, 
übrigens sind die Differenzen etwas grösser, wie die bei d'T 
Analyse von Gadaverinquecksilberchlorid erhaltenen, so das- 
die analysirte Verbindung möglicherweise noch nicht genügend 
gereinigt war, und wirklich fing die Substanz hei 239n p\ 
schmelzen an und schmolz vollständig unter Zersetzung n-t 
bei 243,5°.
        

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