Bauhaus-Universität Weimar

!>) Cohtrollprobe. - cbcm. n Thrombosiulnsuni? mit 
leben), »lest ill. Wassers und 2 Tropfen 5 pme. CaCI*- 
Lösung, (îe r i n n t nach b M i n u t e n. 
Es stellte sich bei einem dritten Versuch, den ich leider 
aus Mangel an Substanz nicht in der Lage war, zu wieder-" 
holen, dass die albumoseartige Substanz auch die Fähigkeit 
besitzt, der Gerinnung der proplastischen Flüssigkeiten mit 
anderen Gerinnungserregern z. B. dem Fibrinferment entgegen- 
zuwirken, d. h. sie beträchtlich zu verzögern. 
\et Hioh III. a) cbcin. Sc lim id lieber Heactionsllfissigkeii mit 15cbcm. 
Fibrinfermentlosung vermischt, (ierinnt nach dO Mi¬ 
nuten. ■ 
b) 2 ehern, derselben Heactionsflflssigkeit mit lr/ebcm. der¬ 
selben Fibrinfermentlösung und 1,5 cbcm. der alhumose- 
ai tigen Substanz. Beginn der fieri nnnng, nach 
t» Stunden. 
Wir gelangen demnach zu dem wichtigen Ergehniss: 
Ou ich die Essigsäure wird aus der reinen Fibri- 
nugenlösung, die mit Kalksalzen ungerinnbar ist, 
'•ine Substanz, das Thrombosin ausgcfällt, welche 
mit Kalksalzen in kürzester Zeit typischen Faser- J 
slofl' liefert. Ins Filtrat geht eine ei weissartige, 
in Wasser lösliche, die Biuret reaction in der Kälte 
gehende Substanz, welche die Gerinnbarkeit des 
Thrombosins mit Kalksalzen verhindert und auch 
überhaupt gerinnungshemmende Eigenschaften 
besitzt. 
Es tritt nun die Frage an uns heran, ob die Essigsäure¬ 
einwirkung auf das Fibrinogen in ihrem Verlauf und ilirein 
Ergebniss identisch ist mit derjenigen Einwirkung, welche 
man durch Fällung der reinen Fibrinogenlösungen mit den 
Xudeïnsubstanzen aus Leukocytcn, also Nucleohiston, Leuko- 
nuclein, Nuclcfnsäure erzielt Wir haben gesellen, dass, wenn 
1111111 zu einer Fibrinogenlösung eine resp. Nucleinsubstanz 
«i>*tzt, ein Niederschlag entsteht, welcher in verdünntem" 
Alkali gelöst durch Zusatz eines Kalksalzes in kurzer Zeit 
Faserstoff liefert. Es fragt sich also, ob auch hierbei aus der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.