Bauhaus-Universität Weimar

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al), je grösser der Ueberscliuss an Lauge ist, und erreicht 
endlich, unter den gewählten Versuchsbedingungen, wie die 
Tabellen zeigen, eine obere Grenze. Für das zuletzt gebildete 
liaryumsalz berechnet sich die Formel: iBu,(PO,),. Ba(OH) 
Safec von eiller solchen Zusammensetzung erhielten übrigens 
auch Berthclot und Louguinine'), wenn sie Phosphorsämv 
mH überschüssigem Baryumhydrat oder Strontiumhydrat oder 
Kalkwasser längere Zeit in Berührung dessen. 
Dieser Umstand legt die Frage nahe, ob die Methode 
nicht vielleicht in der Art zu verbessern wäre, dass man der 
Berechnung diesen Maximalverbrauch an Lauge zu Grunde 
legt und bei der Auslührung natürlich von vornherein so viel 
Lauge zusetzt, dass dieser Maximalverbrauch auch eintreten 
kann. Wie Tabelle III zeigt, ist dies in der That bei Ver¬ 
wendung von Alkaliphosphatlösungen der Fall. Die in der vor¬ 
letzten Reihe angeführten berechneten Zahlen stimmen mit den 
.1er verwendeten Mengen innerhalb der Fehlergrenzen überein. 
''"» •1er Uuge entspricht O.i eben.. l,77ê mgr. P,0» und du mir 
das halb,- Volumen der Versuchsllüssigkeit titrirt wurde, beträgt der Fehler 
t'ir o,l eb( lll. Lauge 3,55 mgr. P205. 
Tabelle III. 
B<‘Stimmung den Pliosphor?äiire im zweifaclisauren rPhosphat 
Pliosphatgemischen. Die angegebenen Laugenmengen sind bereits 
14 Normal »ungerechnet. 
aus 
auf 
p 
COa-freie 
W.ß. 
Im 
ganzen 
O 
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mgr. P.- 0,, im 2faehnanren Phosphat 
x = 
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Filtrat 
zurück-: 
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ver- 
berechnet nach 
A ~ 
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«•bcm. 
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titrirt. 
clicm. 
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wendet. 
s' 15,7.T a—g 
a 17,75 a— -g. 
« 
10 
4 
! 14,503 
! io 
6,6 
7,963 
35,50 
37,14 
38,35 
•r 
i) 
19,417 
20 
8,1 
11,317 
44,37 
45,83 
47,70 
10 
t; 
I 19.417 
15 
6,9 
12,517 
53,25 
55,89 
57,95 
12 
8 
24.271 
20 
8,7 
15,571 
71.00 
69,67 
72.24 
t i 
10 
19,417 
20 
6,0 
13.417 
88,75 
87,86 
90,08 
.» 
10 
•24,k271 
20 
10,2 i 
14,071 
88,75 
89,29 
91. H 
10 
10 
24,271 
20 
7,3 
16,971 
88.75 
90,80 
93,61 
■ 1 
12 
24,271 
• , • •' 
20 
8,0 
• . ,i 
10,271 
106,50 
106,36 
109,12 
Knu r Erklärung bedarf nur noch die Art der Berechnung. Es 
weide «lie Phosphorsäure ties zweifachsauren Phosphates bezeichnet mit s. 
die des einlachsanren mit n, die gesammte Phosphorsäure mit g; es i't 
') Berthe lo t et Louguinffte, Comptes rendus, T.81, p. 1074.1875.
        

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