Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber das Vorkommen von Fleischmilchsäure in pathologischen Harnen
Person:
Schütz, Emil
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16998/6/
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veranlasst gesehen, völlig sicher zu stellen, woraus es bestand. 
Mit der Annahme aber, dass cs sich hauptsächlich uni eine 
der Ox y säuren des normalen Menschenharns oder um ein 
Gemenge beider gehandelt hat, stimmt im Allgemeinen überein, 
dass ich die Säure reichlicher in Harnen fand, in denen jene 
auch sonst nach anderer Methode reichlich angetroffen werden. 
Ich fand die Saure» unter 11 Fallen von Magencarcinom l'Mal, unter 
4 Fallen von carcinoinatfiser Entartung der Leiter 4 Mal, unter 2 Füllen 
von chronisch interstitieller Hepatitis 2 Mal, unter 2 Füllen von Oesophagus 
carciuoin 1 Mal. unter 2 Füllen von Leukü/nie 1 Mal, unter 2 Füllen von. 
Herzfehler I Mal, unter 2 Füllen von Pneumonie (un Lösungsstudium) 
1 Mal, endlich in einem Fall von toxischer Magenentzündung. 
Aus dieser Untersuchung ergibt sich zum Ueberfluss 
abermals die Lehre, dass man nicht jedes Zinksalz aus Harn, 
auch wenn es äusserlich dem fleischmilchsauren ähnlich ist, 
aut die blosse Krystallfonn hin für fleischmilchsaures erklären 
darf; zum sichern Nachweis ist die Analyse unerlässlich.
        

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