Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Eine Methode zur titrimetrischen Bestimmung der hauptsächlichsten Factoren der Magenacidität
Person:
Toepfer, G.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16979/17/
A no nln U n g do r U n t o r s no Ini ng. 
Zu diesem Zwecke sind nothwendig; 
1. Eine 'ji0 normale Natronlauge. 
Eine 1 °/0 alkoholische Phenolphtaleinlüsung. 
•’.Eine 1°/0 wässerig!?; A1 izarinlösung (alizarinsulphon- 
I saures Natron). 
4- Eine Ö,5°/„ alkoholische Dimothyl amidoazobenzol- 
;; lösung. 
In drei Porzellanschälchen oder Bechergjäsorri werden 
|é •"» oder je 10 cbcm. des Mageninhaltes abgemessen. — Der 
ersten Portion setzt man 1—2 Tropfen der Phenol phlaloin- 
lösung zu und litrirt mit der Natronlauge. — Die Erfahrung 
hat gelehrt , dass man am besten thut, Nal ron- 
1 auge bis zur Aust it r i r u ng zu z usotzeii, d. i., nie hl 
bis zum Eintreten des ersten Roth, sondern bis 
zum g a n z du n k o I n Roth. 
Wenn wir nämlich zu einer sauren Lösung Phonol- 
phlalein zusetzen, erleidet dieselbe bekanntlich zunächst keine 
Farbenveränderung. Die beim Eintropfen der Natronlauge 
aufl retende rot he Farbwolkc verschwindet wieder, bis wir an 
einen Punkt gelangen, wo ein Farbenumschlag der ganzen 
Flüssigkeit in Rosarot h plötzlich (‘intritt. Es ist noth wendig, 
darauf hinzuweisen, dass dieser Moment als Endfeaclion der 
Titgirung nicht gemeint ist. Bei jedem weiteren Tropfen 
des Alkali tritt in der blassrothon Lösung eine dunkelröt he 
Farbwolke auf, die beim Umschütteln wieder verschwindet, 
wobei die Lösung allmälig einen immer dunkler werdenden 
Farbenton annimmt. 
Endlich gelangt man zu dem Punkte, wo ein weiterer 
Zusatz des Alkali kein weiteres Dunkelwerden der intensiv 
dunkelrothon Farbe bewirkt’). 
Dieser Moment ist a I s d i o E n d r e a c t i o n a n z 11 * 
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