Bauhaus-Universität Weimar

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meine analytischen Resultate alle Berechtigung geben, und 
vergegenwärtigen uns die Zahl der Möglichkeiten, welche eine 
Isomeric der Amidocai|ron<>äuren und ein verschiedenes Ver¬ 
halten ^ler einzelnen Isomeren bedingen können. 
Die Ursache der Verschiedenheiten kann liegen : 
1. in der sogenannten Kettenisomerie, d. In der 
verschiedenen Constitution der den Capronsäuro- 
derivaten zu Grunde liegenden Fettsäuren selbst; 
2. in einer blossen Stellungsisomerie, insofern die 
Amidogruppe bei einer bestimmten Capronsaure selbst 
wieder an verschiedenen Kohlenstoffatomen sitzen 
kann ; 
3. in der sogenannten physikalischen Isomeric, 
worunter eine verschiedene räumliche Anordnung der 
Atome, bzw. Atomgruppen, um ein asymmetrisches 
Kohlenstoffatom zu verstehen ist. 
Zur besseren Uebersicht der bezüglichen Isoineriever- 
haltnisse stelle ich hier die bekannten Schemata der einzelnen 
Capronsäuren zusammen. Die theoretisch denkbaren 8 Capron- 
säuren, von’denen allerdings nur 7 wirklich bekannt sind, 
sind folgende: 
(,:H* COOH 
COOH 
l 
COOH 
V. 
I 
COOH 
COOH 
COOH 
COOH
        

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