Bauhaus-Universität Weimar

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des mehr oder weniger schnell erfolgenden Zerfalles von 
Körperei weiss. Die A us Scheidung von Ex tract iv- 
stoffen ist vermehrt, wenn das Körpergewicht 
schnell abnimmt. Dies zeigt sich sowohl bei Ge¬ 
sunden als bei Kranken. Bei dem Selbstversuch fanden 
sich die grössten Mengen von Extractivstoffen im Harn an 
Tagen starken Körpergewichtsverlustes, nämlich 
5,481 gr. N am 6. Tag der 2* Versuchsreihe, entsprechend 
einer Abnahme an K.-G. um 0,7 kg., und 
3,469 gr. N am 15. Tag der 2. Versuchsreihe, entsprechend 
einer Abnahme an K.-G. um 0,82 kg. . ; 
Analog sind die Beobachtungen in dieser Hinsicht bei 
fieberhaften Erkrankungen, bei den untersuchten Herz- und 
Leberkrankheiten und offenbar auch bei einigen Nieren¬ 
erkrankungen (vergl. Fall 30, 31 und 41). Umgekehrt finden 
wir, dass das Fleischeiweiss der Nahrung bei Gesunden und 
bei den Diabetikern die Extractivstoffe absolut nur wenig, 
relativ nicht vermehrt. 
Wir ziehen aus diesen Thatsachen den Schluss, dass 
der Zerfall stickstoffhaltiger Gewebsbestandtheile relativ mehr 
«Extractivstoffe» liefert, als der Zerfall von stickstoffhaltigen 
Nahrungsstoffen. Letztere fallen den zersetzenden 
Krä ft en vollständ iger anheim als die ersteren. 
insofern ein grösserer Procentsatz derselben in Harnstoff (und 
Ammoniak) umgewandelt wird, als es bei den ersteren der 
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