Volltext: Ueber die Cholalsäure und einige Derivate derselben (16)

lieber die Cholalsäure und einige Derivate derselben. 
y'. y Von 
Lassar-Cohn, 
(Ans <lem Laboratorium für mcdleiuische Clicmie und Pharmakologie zu Königsberg,) 
(Der Redaction zngegangen am :t. März 1892.) 
Säuert man Gallen irgend welcher Herkunft an, so fällt 
ein grosser Theil der Gallenbestandtheile aus, aber in Form 
eines so wenig zur Untersuchung einladenden Harzes, da- 
man bis zu der ausgezeichneten Arbeit Strecker’s, die di.- 
Isolirung krystallisirter Säuren aus der Galle lehrte, als einen 
der Bestandteile derselben das sogenannte Gallenharz, welcher 
für ein unentwirrbares Gemisch verschiedenartiger Substanzen 
galt, anführte, 
Am meisten untersucht von den aus ihr dargesteilten 
Säuren ist die Cholalsäure, welcher Strecker die Formel 
Cî4Hl0O5 gegeben hat. So Vieles und Treffliches auch über 
dieselbe gearbeitet ist, so befinden sich nicht nur die Kennt¬ 
nisse hinsichtlich ihrer chemischen Constitution noch in den 
Anfangsstadien, sondern sogar ihre Summenformel ist bis in ¬ 
die neueste Zeit umstritten worden. " 
Im Folgenden möchte Verfasser die Ergebnisse der auch 
von ihm unternommenen Untersuchung der Cholalsäure mit- 
theilen, aus der wenigstens mit einer jetzt wohl nicht mehr 
anzuzweifelnden Sicherheit folgt, dass ihre Summenformei 
Ct4H4öOs und nicht etwa, wie Lat sch in off in seiner vor 
fünf Jahren veröffentlichten Arbeit1) wiederum behauptet hat. * 
(:,5ii„os ist. ^ ^ 
.'y;:Berichte tier deutsch. ehern. Geselkch.. Bit. 20. S. 1Ö50.
	        
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