Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Bildung von Milchsäure und Glycose im Organismus bei Sauerstoffmangel. Dritte Mittheilung
Person:
Araki, T.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16864/5/
Die gewonnenen Zinksalze wurden vereinigt mit abso- ’ 
lutem Alkohol gereinigt und theils zur Zinkbestimmung, tlieils 
zur Kohlenstoff- und Wasserstoffbestimmung verwendet. 
0.248 gr. Substanz bei 115°C. getrocknet, ergaben gr ZnS 
= 20,72 V 
Berechnet: Gefunden: 
20,74",,, . • 20,72 "j. Zu. .. 
0.258 ge. Substanz bei 115° C. getrocknet, ergaben 0,28 i gr. CO. und 
0,091 gr. H. O. 
Berechnet: Gefunden: 
0 29,03 M . 
H 4,11 v 3,91 v 
Zu 20,74 v 20,72 » 
(C3H503)2Zn. . 
Die Ergebnisse dieser 5 Versucbo machen es uimveifol- 
hatt, dass eine Abkühlung hei Kaninchen stets Sauerstoff- - 
mangel verursacht und die Ausscheidung von Eiweiss, Zucker 
und Milchsäure im Harne zur Folge hat. Zur Bekräftigung 
dieser Behauptung dient auch die folgende Reihe von Ver¬ 
suchen. 
II. Versuche an Hunden. 
0. Versuch. 15. Januar 1802. Ein kleiner Hund wurde 
um 9 Uhr Vorm, in Schnee vollkommen eingehüllt und hier¬ 
durch so weit abgekühlt, dass die Temperatur in ano auf 
28° C. gesunken war. 12 Uhr 20 Min. wurde er aus dem 
Schnee herausgenommen und 2 Stunden lang in ein nicht 
geheiztes Zimmer, gelegt. 2 Uhr 30 Min. war die Temperatur 
in ano 23 C. Gleich nach der Abmessung der Temperatur 
erfolgte der Tod. 
t'riunienge. 
Reaction 
. 
Eiweiss. 
Zucker. 
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Milchsäure* 
Zink. 
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7. Versuch. 28. Januar 1802. Ein kleiner Hund wurde 
0 Uhr 30 Min. Vorm, in Eiswasser eingetaucht. Als die Tem¬ 
peratur in ano auf 20° C. gesunken war, wurde er 10 Uhr 
20 Min. aus dem Wasser herausgenommen, in warme Tücher
        

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