Bauhaus-Universität Weimar

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ist eine Function der wachsenden -.Menge von Spältungspro- 
dücten. Gewöhnlich; wenn die Spall ungsproducte löslich sind; 
tritt der Endzustand, bevor die Reaction vollständig geworden 
ist, ein. Sind die Spaltungspröducto unlöslich, scheiden sich 
dieselben also während der Reaction aus, so ist kein Grund 
zur Bildung der unwirksamen Modification vorhanden und 
die Reaction kann wie die Labreaction vollständig werden. 
Ich erinnere mich der Angabe, dass der Zerfall eines 
Ferments über 50° durch Zusatz von Spaltungsprodueten ver¬ 
zögert wird. Es deutet dieses darauf hin, dass die beiden 
Fermentreactionen mit sehr verschiedener Geschwindigkeit, 
und zwar die unwirksame mit geringerer, zerfallen. 
Die Abhängigkeit des Endzustandes von der Menge des 
Fermentes. 
1. AVirkttng vön Emulsin auf Amygdalin. 
Aus den nach der Methode von Vo 1 h a r d bestimmten 
Blausäuremengen wurde die Menge des zersetzten Amygdalins 
in Procenten des ursprünglich Vorhandenen berechnet. Löst 
man je 0,255 gr. Amygdalin und die folgenden Mengen Emulsin 
in 30 ehern. Wasser, so findet man nach Verlauf der Reaction 
bei 40° G. folgende Amygdalinmengen zersetzt. Natürlich wurde 
durch wiederholte Titration der Blausäure in jedem einzelnen 
Falle die Sicherheit gewonnen, dass die Reaction wirklich 
den Endzustand erreicht hatte. 
Meng** des Kinulsins in mgr. 0.7 1,5 3,1 ',6,2.:- 12.5 25 50 
Zersetztes Amygdalin . . 10“'., 20"„ IO",, 60"'o 60% 60%, 
    

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