Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über den Kohlehydratgehalt des faulenden Menschenharns
Person:
Treupel, G.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16842/12/
wenn man sich an die Mischfarben hält; vorausgesetzt, dass 
aucli die zum Vergleiche bestimmten Zuckerlösungsproben 
mit derselben «unreinen» Schwefelsäure hergestellt Werden, 
H a r n I: Spec. Gew. (20° C.): 1014. 
Farbe: goldgelb, seit dem 17. VI. weinmostfarben 
(milchig gelb). 
React.: schwach sauer. ■ ’ 
Harn 
H: Spec. Gew. (20° C.): 101G. 
Farbe: rothgelb. 
React.: saner. 
Kohlehy d rat gebalt: 
[17. VI. 18. VI. 10. VI. 20. VI. 22. VI. 
e.... w ■ 
23. VI. 
25. VI. 
■ ff q 
Harn I . . 
Harn II . . 
0,05 ? 0,03 °;0 0,03 %, 0,030 0 j 0.034" 
0.1 r,0 0,00 0,050 °,v 0,050 % j 0,050"’0 
i-.: : '■ , j ; 
0,034° o 
0,U5G°0 
0,03"', 
0,050", 
H a r n III; 23. VI.: Spec. (lew. (20° €.): 1018. ^ ^ 
- Farbe: goldgelb. 
React.: sauer. 
: Kcâleliydratgëhalt: 0,10,oi - 
•’ 25. V’I.: Dasselbe. / 'V' 
Da der Kohlehydratgehalt der Harne I und II nicht mehr 
abzunehmen schien, so" würde die Benzoylirung dieser Harne 
vorgenommen und zwar so, dass je 10 ebem. Harn, aus dem 
durch Natronlauge die Phosphate entfernt waren, mit 10 cbeni. 
1(>70 Natronlauge und 1 bis 2 ebem. Benzoylchlorid versetzt 
und so lange geschüttelt werden — unter Abkühlung des 
Gemisches —, bis der Geruch nach Benzoylchlorid ver¬ 
schwunden war. Zum Vergleiche werden auch Harn III und IV 
benzoylirt, von denen Harn IV (bei einem spec. Gew. von 
1017, goldgelber Färbe und saurer Reaction) einen Kohle- 1 
hydratgehalt von 0,06% hatte. Die Mengen der bei der 
Benzoylirung dieser 4 Harne ausfallenden Ester gingen den 
Resultaten parallel.welche die Furfurolreaction ergeben hatte. 
... Filtrirte man den erhaltenen Niederschlag des Ester- r 
gemenges ab und prüfte Filtrat und Niederschlag getrennt 
auf die Furfurolreaction, so gab wohl das Filtrat auch noch 
eine Reaction — entsprechend der Thatsache, dass nicht die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.