Bauhaus-Universität Weimar

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Die Mäuse frassen bis zu ihrem Tode. Bei keiner einzigen 
ist der Magen oder gar der Darm leer gefunden worden, ein 
Beweis dafür, dass die Thiere, wenn sie sich erst einmal 
eingewöhnt halten, mit Lust an die ihnen dargereichle künst¬ 
liche Nahrung gingen, jdass dieselbe also ihrem Geschmack 
züsagte. 
Von den mit absolut eisenfreier Nahrung gefütterten 
Mäusen starben: 
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32. 
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Vor dem 3. 
Versuchstage starben 4 Mäuse.. Arh 
cercus fasciolaris litten 4 Mäuse, sie starben am 8.,. 22., 23. 
und 31. Versuchstage; bei einer Maus, die am 31. Tage 
starb, wurden Exemplare von Taenia pusilla') gefunden,, ein, 
wie es scheint, ebenfalls ziemlich unschädlicher Parasit. End¬ 
lich wuiden bei 2 der in den Versuchen eingerechneten 
Mäuse, sie starben am 18. und 19. Tage, in der Harnblase 
kleine Steine gefunden. Die Kleinheit der Concremeiite machte 
eine Analyse unmöglich. 
Mit eisenfreier Nahrung können Mäuse also höchstens 
32 Tage lebend erhalten werden. 
!) Die Bestimmung der gefundenen Parasileu übernahm Herr 
I rof. Dr. Fritz /schokke. Für diese Freundlichkeit sei ihm an dieser 
Stelle der beste Dank abgestattet.
        

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