Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Quantitative Untersuchungen über die Resorption und Ausscheidung des Quecksilbers bei innerlicher Verabreichung von Hydrargyrum salicylicum
Person:
Böhm, L.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16808/23/
23 
Er ge b ni «s: 
Berechnet . . . . . . . . 
0,3*2*21 Quecksilber 
Gefunden hei der 1. Bestimmung 
0.2000 
- 00,0°, 
0,0*200 
- 8,1 
3. 
0,0030 
- 0.tr „ 
i. 
0.0001 
- ' 0.1 "{„ 
im Ganzen . . . 
0.310 t Quecksilber 
- 
iu*h nach der vierten Bestimmung 
war die Flüssigkeit noch nicht 
frei v<»11 Quecksilber. 
Aus den Versuchen 1, 5 und 8 gebt hervor, dass nach 
d»r Behandlung von quecksilberhaltigem Hundeharn mit 
Salzsäure der grössere Theil des vorhandenen Quecksilbers 
(G9,G—82,7 °/0) in dem Niederschlag, der kleinere (8,5—30,4*/.,) 
in der abfiltrirten Flüssigkeit sich vorfindet. 
Hieraus ergiebt sich, dass das von Will ternit? be¬ 
schriebene Verfahren beim Hundeharn nicht ohne weitere 
Vorbereitung anzuwenden ist. Der bei den Versuchen 2, 3, 
4, r>, 7 beobachtete schwarze Niederschlag gestattet die Ver- 
muthung, dass schon vor dem Zusatz der Salzsäure ein Theil 
des Quecksilbers (als Schwefelquecksilber) sich ausscheidet, 
und hieraus ergiebt sich die Nothwcndigkeit, den auf Queck¬ 
silber zu untersuchenden Hundeharn quantitativ aus den 
Sammelgelassen zu spülen. : 
Der im Versuche 1 erlittene verhältnissmässig hohe Ver¬ 
lust (13,3°/0) dürfte durch mangelhafte Austreibung des Chlors, 
sowie durch unvollständige Abscheidung des Quecksilbers aus 
dein nicht zerstörten Filtrate bedingt sein. 
Das unbrauchbare Ergebniss des Versuches 2 ist ver¬ 
anlasst durch die mangelhafte Austreibung des Chlors.. 
t ' * • 
Bei den Versuchen 3, G, 7 wurden von dem dem Harne 
zugesetzten Quecksilber 94,4—9G,8°/0 wiedergefunden. Die* 
dort angewendete Bestimmungsweise kann also nicht als 
genau» gelten. Jedoch wird der Verlust bei der Kleinheit 
der im Harne vorkommenden Quecksilbermengen, soferne 
nicht sehr grosse Harnmengen zur Untersuchung gelangen, 
innerhalb die durch die Wägung bedingten Fehlergrenzen zu
        

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