Bauhaus-Universität Weimar

lieber die Harnstoffbildung der Haifische. 
Von 
w. t. Schroeder. 
(Der Redaction zugegangen am 18. Juni 1890.) 
Im Jahre ISoS Iheiltcn Staedelcr und Frcrichs' 
einen sehr interessanten Befund mit, welchen sie bei de 
chennschen Untersuchung einiger Rochen und Haifische er 
Wien, hatten: es war ihnen gelungen, aus allen Organe, 
teusMlër ,llnUsmäSSis gr0sse Men»en von Hamstof 
Es heisst in dieser Arbeit S. 48 : 
;Wir lla,tei1 das Glück, im Herbst 1856 neben ver¬ 
se nedenen anderen Seethieren auch einige Rochen (Raja 
bâtis und clavata) und einen grossen Haifisch (Scyllium cani- 
cula) von etwa 7 Fuss Länge bei einem Schellfischfang an 
de huste von Norderney zu erhalten, und da wir uns dort 
en Meines Laboratorium errichtet hatten, so waren wir in, 
Stande, e,mge Organe derselben sofort zu untersuchen, andere 
, die zu voluminös waren, so vorzubereiten, dass sie 
konnten gmSV’°r ^rse,ZUn^ nach Zürich gesandt werden 
der Tpn~ ' ,al tCn "’ir S/‘ Pfd- Blul und- 1 PK»- 
der .9 Pfil. schweren Leber, ferner Milz, Pancreas, Nieren. 
Kiemen, Herz und Eierstock, vom Rochen Leber, Milz Pan¬ 
creas, Nieren, Hoden, Eileiterdrüse und Kiemen gesammelt V 
«Auf Harnstoff wurden die sän„„tlichen Organe de, 
Rochen und des Haies untersucht, mit Ausnahme von Milz 
‘) Journ. f. jiract. Choin., Bj. 73, 8. 48, 
185S
        

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