Bauhaus-Universität Weimar

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verwandelt würden, welche, in Wasser löslich, auf dem Woge 
der Diffusion in das Epithelprotoplasma eindrangen, um da¬ 
selbst aufs Neue als Fettregeneratoren zu dienen»*). : ' 
Darnach nahm hauptsächlich Kühne an, dass alle Fette 
bei der Verdauung der Spaltung unterworfen seien; anderer¬ 
seits schrieb Ma ly*): «Dass die Spaltung der Fette im Parin 
nicht von Belang ist, geht aus älteren und besonders aus 
den neueren Chylusuntersuchungen von Zawilski hervor, 
nach welchen in der Lymphe des Milchbrnstgangos vorzüglich 
un verseiftes Fett enthalten ist.» 
Somit hatten die Versuche mit den Fetten die Spaltung 
an sich ausserhalb des Organismus und in gewissem Maasse 
auch innerhalb desselben unzweifelhaft nachgewiesen ; den 
Vorgang im Organismus quantitativ zu verfolgen war aber 
noch nicht geglückt, und ein eindeutiger Schluss noch nicht 
ermöglicht. 
Daher veisuchte Nencki aut einem anderen Woge der 
Lösung dei Fiage näher zu kommen1); aus dem eingangs 
angegebenen Grunde wählte er zu seinen Versuchen nicht 
die Fette, sondern analoge Verbindungen mit einem oder 
auch zwei aromatischen Gomponenten, die ini Organismus 
nicht weiter oxydirt, daher verhältnissmässig leicht quantitativ 
nachgewiesen werden können. Folgende Tabelle veranschau¬ 
lichte die Ergebnisse seiner Versuche: 
• 
■ 
Grösse der Spaltung- 
•y: . ■. ■ . ■ ; • 
■ 
ausserhalb j beim . beim 
beim 
•__ 

    

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