Bauhaus-Universität Weimar

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Von diesem Fett wurden nach dem Erkalten ie 50 er 
mit je -0 gr. Kalihydrat, die zuerst in möglichst wenig Wasser 
ge'öst wurden, mit 100 ebem. Alkohol in einem Kolben am 
Huckflusskuhler bis zur vollständigen Verseifung gekocht, die 
klare Seifcnlosung wurde in einer Porzcllanschale mit 1 Liter 
kochenden Wassers versetzt und bis zur Entfernung des 
Alkohols erhitzt. Durch Ansäuern mit Schwefelsäure wurden 
mm die Fettsäuren ausgefällt und hierauf mehrere Male zur 
Entfernung der anhaftenden Schwefelsäure’mit Wasser um- 
geschmolzen. 
_ Das Gemisch der Fettsäuren wurde nun in Alkohol 
gelost und zur Trennung von der Oelsäure, analog der von 
David) angegebenen Trennung der Oelsäure von der Stearin¬ 
säure, durch Essigsäure gelallt. Durch rasches Filtriren und 
Absaugen gelingt es auf diese Weise, die Oelsäure von den 
anderen Fettsäuren zu trennen. Die auf dem Filter zurück¬ 
gebliebenen Fettsäuren wurden mehrere Male mit Wasser 
umgeschmolzen, um sie von der anhaftenden Essigsäure zu 
efreien. Nach dem Umkrystallisiren aus Alkohol zeigte das 
von der Oelsäure getrennte Fettsäuregemisch einen Schmelz¬ 
punkt von 54-56° C. une. Dieses Fettsäuregemisch, welches 
nach Eylerfs nur noch aus Palmitinsäure und Medullinsäure 
bestehen sollte, habe ich in Alkohol gelöst und ich versuchte 
nun ome Trennung der beiden Fettsäuren dureh Ausfüllung 
littelst Salzsaure. Von dieser setzte ich so lange zu bis 
em eben bleibender Niederschlag entstand. Derselbe wurde 
iasc abfiltrirt, durch mehrmaliges Umschmelzen mit Wasser 
'«n der anhaftenden Salzsäure befreit und aus-Alkohol um- 
wiit '-a ,NaCl' ,1Wicdcrh0ltem Umkrystallisiren wurden 
"■*sse’ sc|deglanzendc Blättchen erhalten, die bei 69-70° 
S,™0l,Zen‘,,Da auch nach öflercm Umkrystallisiren .der. 
Schmelzpunkt constant blieb, schritt ich zur Elementar- 
aii al y sc. Dieselbe wurde im ofTenen Glasiohr mit Kupfer- 
Qxyd ausgeführt. 1 
) F fest» tu us. Zeitschrift f. analyt. Chemie, Bth l5f. S. 622.
        

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