Bauhaus-Universität Weimar

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semen Cyst.nl,est,mmungen von der Voraussetzung airsge- 
gangen dass das Cystin beim Kochen mit fixen AlkX 
und Bleilosung seinen Schwefel vollständig abspalte und 
dass ferner im normalen menschlichen Marli keine andern 
LtëÂieïï:anden’die bei der 
, . Ül* Untcrsucll"n?en von B a u m a n n und G old m a n h ') 
hal«.n dem gegenüber zu einem andern Ergebniss geführt 
Die Ausbeute des Cystinharns an Schwefelblei ist nicht'nur 
abhängig von der Dauer des Kochens, sondern sie ist über- 
i1 naht quantitativ; aus dem Cystinharn noch weniger 
jds aus einer alkalischen Cystinlösung. Wie genau ausge- 
u ule quantitative Versuche zeigten, tritt die Abscheidung 
| es giossern rheils vom überhaupt abspallbaren CystinschweW 
e"‘, '«'•»end fortgesetztes mehrstündiges Erhitzen nur 
-ein langsam eine Zunahme an Schwcfelblei herbeiführt. Aus 
einer alkalischen Cyslinlösung wurde auf diese Weise nach 
na h 8gStm d° ? ^ “ C''nCm künstlich«> Cystinharn: 
h i del cvÎï !,’™’i E,hitZen "Ur 30% der dem vor- 
' C>stm äquivalenten Menge Schwcfelblei erhalten 

    

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