Bauhaus-Universität Weimar

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:> eben.. a-Salz. gaben mil M eben. KN03 eine kaum 
wahrnehmbare, mit 35 eben, aber eine deutliche, beim Kochen 
mehl verschwindende Opalescent. 
5. GosâtIigle Sodalösung. 
2 ebem. '/-Salz gaben mit ungefähr 0,5 ebem. einen 
Ilockigen, permanenten Niederschlag. 
- cl,cm- e-Salz forderten über iebem. Na,CO,, um eine 
permanente, emulsionsartige Trübung zu geben. 
Bei Erwarmung lösten sieb beide Niederschläge, um bei 
Abkühlung mit dem früheren Aussehen wieder aufzutreten. 
Aut ganz dieselbe Weise wie die .Sodalösung verhielt 
sich (lOprocentige) Natronlauge. 
Die Natriumsalze der Hyocholalsäuren zeigen also 
neutrale Salzlösungen ein Verhältnis«, welches dem von den 
entsprechenden gekoppelten Gallensäuren gegen diese Lösungen 
gezeigten vollständig analog ist. 
liegen Säuren verhielten die beiden Natriumsalze sich 
gleichartig. Bei vorsichtigem Zusatz von schwacher (7 „nor¬ 
maler) Salzsäure löste die niedergeschlagene Hyocholalsäurc 
sich anfangs wieder, doch hörte dieses bald auf, und die 
ganze Flüssigkeit trübte sich von ausgefällter Säure, während 
■hre Reaction fortfahrend alkalisch war. Diese Trübung blieb 
auch bei Erwärmung. Ein fernerer Zusatz von Salzsäure 
gab einen reichen, flockigen Niederschlag, der sich nur mit 
Schwierigkeit in einem grossen Ueberschuss von starker Salz¬ 
säure löste. Die ausgelällten Hyocholalsäuren lösten sich dahin¬ 
gegen leicht in concentrirter Essigsäure. Von concentrirtcr 
Schwefelsäure wurden sie, gleich andern Gallensäuren, mil 
klar gelber, bei gelinder Erwärmung mehr rothgelber Farbe 
und stark moosgrüner Fluorescent gelöst. 
In ihrem Verhalten zu Pettenkofer s Reaction stim¬ 
men die bidden Hyocholalsäuren mit einander und, wie es den 
Anschein hat, auch in hohem Grade mit der von 8011011611’) 
beschriebenen Fellinsäure überein. Die Reaction misslingt 
*) Zeit sehr. f. physiol. Chrmi«*. Bd. XI. s. 26*.
        

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