Bauhaus-Universität Weimar

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Benzolringes durch die Gruppe —0 —SO,II ersetzt, werde, 
duss derselben demgemäss folgende Constitution zukömmei 
c6h4 
OC TI 
oscyi. 
Diese Vermuthung findet in der Constitution 
der Chinäthonsäure, welche durch die nachfolgenden Unter¬ 
suchungen des Herrn Lehmann klar gelegt ist, eine Stutze, 
da die Chinäthonsäure eine analoge Consitution besitzt. 
^ » 
Die Untersuchungen waren zunächst darauf gerichtet, 
durch Analysen die Formel der Chinäthonsäure und ihrer 
Salze festzustellen. 
Chinäthonsaures Silber. Herr V. Lehmann wie¬ 
derholte zunächst die Darstellung des chinüthonsauren Silbers 
in der von mir beschriebenen Weise. Die Analyse dieses Salzes 
führte zu folgenden, mit meinen früheren Angaben überein¬ 
stimmenden Werthen: • ' . . - -• 
Gefunden 
Lehmann: Kossel: 
G 38,G 38.1 38,GG 
H 4,0 ; 4,03 4,13 
Berechnet ffir 
Ci4Hi70j)rAg: Cm H19O? Ag: 
38,44 38,27 * 
3,80 4,33 
Chinâthonsaures Kali. Das aus Wasser krystalli- • 
sirte Salz wurde von Herrn Dr. Scheibe krystallographisch 
untersucht, dessen gütiger Mittheilung ich die folgenden An¬ 
gaben verdanke. 
«Die wasserhellen, glänzenden Krystajle sind monoklin. 
«Das Axenverhältniss ist: 
a : h : c — 1,8 : 1 : 1,0675 
% = 74° 53' 45'; 
«Die Formen ocP6o) 0P, ooP, ocp J, •—Poo. -fPö/, 
« P oc P, + P, -j- 2 P2 treten auf. Die Krystalle sind tafel- 
« förmig nach xPx und zeigen deutlichen Blütterbrucji nach 
«dieser Fläche.» 
Die Elementaranalyse führte 
Gefunden: 
I. H. III. 
45,1 45,4 — 
5,4 5,3 - 
- - 10,4 
zu folgendem Resultat : 
Berechnet für 
G14H19O9K: ' O14H17O9K 
45,41. 4.5,05 
5,13 4,62 
10,54 10, (X) 
C 
H 
K
        

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