Bauhaus-Universität Weimar

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salz von etwas mehr Wasser lösten diese Pseudo-Kry'stalle 
sich auf, und die schwarzbraune Flüssigkeit erhielt sich dann 
leichtfliessend auch bei gewöhnlicher Temperatur. *; 
Wenn diese Flüssigkeit mit einer bei Zitnmertcmperatur 
gesättigten Lösung von Natriumsulfat vermischt wurde, so 
entstand ein reichlicher Niederschlag, dessen Aussehen und 
Eigenscliaften nach den Umständen in der ob'q/i beschriebenen 
Wreise variirten. WTirde indessen ein grosser Ueberschuss 
von Natriumsulfatlösung angewendet, so war die Färbung 
und Verunreinigung der Lösung durch die braunen Tropfen 
nur eine höchst unbedeutende, und dies besonders, wenn 
•lie Mischung eine niedrige Temperatur hatte. In dem letzt¬ 
genannten Umstand liegt ohne Zweifel die Erklärung dafür, 
weshalb die Trennung der beiden Salze in der warmen Jahres¬ 
zeit viel schwerer war und viel langsamer geschah als im 
W inter, wo die Lösungen sich mit Leichtigkeit bis zu 0° und 
darunter abkiihlen Hessen. Von grösster Bedeutung ist hier¬ 
bei jedoch sicherlich der Umstand, dass der Salzgehalt der 
eiskalten Lösung natürlicherweite ein viel geringerer ist als 
derjenige der bei Zimmertemperatur gesättigten. Der Nieder¬ 
schlag, welcher gewöhnlich von heller gelbbrauner Farbe, also 
viel heller als die sehr dunkle Flüssigkeit war, wurde ein paar 
Stunden ruhig stehen gelassen, um sich absetzen zu können, 
sodann aber, nachdem von ihm die Flüssigkeit abgegossen 
worden, in ein Seihtuch genommen. Auf diese» Weise Hess 

    

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