Bauhaus-Universität Weimar

sind jetzt nicht im Handel, aber sie lassen sieh unfertigen 
und werden, wenn sie einmal in Gebrauch sind, auch%u 
massigen Preisen zu haben sein. Unerlässlich jedoch ist es, 
•lass man sie aut ihre Richtigkeit nachprüft. 
Bei der Dichtebestimmung ist es vor Allem noting, dass 
ilci Hain und das Filtrat dieselbe Temperatur besitzen; dass 
(lie Temperatur genau 17,5" sei, ist nicht durchaus erforder¬ 
lich. Um beiden Flüssigkeiten die gleiche Temperatur zu 
geben, stellt man am besten zwei Cylinder, von denen der 
eine den llarn, der andere das Filtrat enthält, neben ein-' 
ander in ein grosses Gelass mit Wasser. Das Aussenwasser 
ist dabei fortwährend in Bewegung zu halten. 1st die Tem¬ 
peratur in beiden Cylindern gleich, so liest man die Dichte 
ab, subtrahirt und multiplicirt die Differenz mit 400. Das 
froduet giebt an, wie viel gr. Eiweiss der Harn in 100 ebem. 
enthält. 
Herrn Prot. Huppert, der mich bei der Ausführung 
•lieser Arbeit vielfach unterstützt hat, sage ich meinen 
besten Dank. 
Zeitschrift für physiologische Chemie. XII.
        

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