Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die densimetrische Bestimmung des Eiweisses. (Mitgetheilt von Huppert)
Person:
Huppert Záhor
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit16718/15/
481 
i 
Die \\ ägungsbostimmungen weichen im Mittel um 0,0382 
von einander ab, während die mittlere Differenz zwischen 
Rechnung und Wägung 0,0407 ausmacht. Von den Unter¬ 
schieden der \\ ägungsbestimmungen liegen 12 unter 0,03, 
von den zwischen Rechnung und Wägung da^en 13 rJ 
den Wägungsanalysen fallen 2 Differed,^ in dif orste' dS- 
luale, bei den anderen sind alle Differenzen kleiner als 0,1. 
Dieses Ergebnis* erscheint für die densimctrische Bestimmung 
günstig und wenn man die Zahlen bloss von dem soeben 
eingenommenen Standpunkt aus betrachtet, so könnte die 
Genauigkeit beider Methoden als nahezu gleich erscheinen. 
Allein hält man die \\ ügungsanalysc von vornherein 
für die verlässlichere Methode, wie man ja auch nicht anders 
kaum so fallt der Vergleich zu Ungunsten des densimctrischen 
Verfahrens aus. Denn von den berechneten Eiweissmengen 
kommen zwar 5, die letzten der Tabelle, zwischen die beiden, 
gewogenen Eiweissmengen zu liegen und ein C. Fall (14) 
fällt mit dem gewogenen Minimum zusammen ; aber bei den 
übrigen densimetrischen Bestimmungen bleiben 9 Resultate 
noch hinter dem Wägungsminimum zurück und übertrefl'cn 
5 noch das Wägungsmaximum, in beiden Fällen bis zu 0-7 
Einheiten in der 2. Décimale. Die zu den Wägungen gut 
stimmenden 0 Rechnungsresultate betreffen diejenigen Fälle," in 
welchen über 4 gr. Eiwciss in 100 ebem. enthalten waren; bei 
diesen sind die Abweichungen zwischen Wägungsmittel und 
Rechnung relativ gering und man könnte daher auf den Ge¬ 
danken verfallen, die bessere Uebercinstimmung sei deshalb zu 
Stande gekommen, weil die Fehler in den Wägungsbestimmungen 
relativ kleiner, die Bestimmungen selbst aber richtiger gewor¬ 
den seien. Diese Voraussetzung ist jedoch thatsächlicb falsch,' 
denn diese 6 Bestimmungen sind nicht besser ausgefallen, 
als die übrigen, von ihnen gehören zwei sogar zu den un¬ 
genauesten. Die mangelhafte Ucbereinstimmung zwischen 
Wägung und Rechnung bei den übrigen 14 Fällen lässt sieb 
also nicht auf die Abweichungen der einzelnen Wägungs¬ 
bestimmungen von einander schieben. Auch wenn eine bessere 
Übereinstimmung dieser zu erreichen wäre, würde sich für
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.