Bauhaus-Universität Weimar

•Sauerstoffmangel zur < *Ituiilt kommen. In Ermangelung einer, 
ausreichenden Menge von e- 
'chriebenen, dem Aceton zugehörigen Beactiom n gewonnen 
werden, indess war auch hier die nachweislich«* Menge nur 
-o gering, dass dieselbe eben für die f lead innen ausreichte. 
Nach Darstellung des Barytsalzes durch Destillation aus 
dem sauer gemachten Iliickstande «les ersten Destillats wurden 
folgende Zahlen bei Bestimmung des Bariumgehalts gewonnen: 
Zur I ntelsiidiimg genommen . . o,u4$S. 
Dieselben ergaben 0>U2S Un ~r 0,‘)*>^2«i7 lia - 5:1.220 „ ha. 
Essigsäuie verlangt......... 5:1,72",.. Ma. 
Die mit dem Barytsalz vorgenomnnuien Droben stimmten 
durchaus mit dem \ erhalten dtT essigsauren Verbindung. 
Von Milchsäure wurden als Zinksalz weiterhin, nur ganz 
geringe Mengen gefunden. 
Die Gallenbeimischung hatte also in dem Vorgänge der 
Zuckergährung unter Ausschluss des Sauerstoffs keinerlei 
Aenderung hervorgerufen, und es ist sonach mit grosser 
Wahrscheinlichkeit dargethan, dass auch in dem Darmkanal 
der Milchzucker unter dem Einflüsse von B. lactis zum grössten 
Theile zu Essigsäure vergohren wird. 
Die die Essigsäure stets begleitenden geringen Mengen 
von Milchsäure lassen es als nothwondig erscheinen, «lie Ein¬ 
wirkung des Bacterium lactis auf neutrale milchsaure Salze 
direct zu prüfen. Die Vorstellung war ja möglich, dass die 
Essigsäure erst als ein späteres Product der Gährung äuftrat 
und aus der ursprünglichen Milchsäuregährung hervorgeht.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.